"A schene Leich´ - auf Abruf

JVP14 fordert "ewiges Eigentum" an Gräbern

Wien14, 01.11.1999 Wien kennt keine Totenruhe. Gräber, die nicht mehr bezahlt werden, werden "aufgelassen", neue Tote darin bestattet. Die Junge ÖVP Penzing hält diesen Zustand für pietätlos und fordert, den Toten ihre Ruhe zu lassen.
Markus Kroiher von der Jungen ÖVP Penzing: "In England funktioniert das System schon lange. Hier wird den Toten auf "ewig" ihre Grabstätte überlassen, die Totenruhe ist nicht ein bloßes Schlagwort !"
Oft spielen sich wahre Dramen ab, wenn Gräber - manchmal noch dazu "versehentlich" - aufgelassen werden. So kam eine junge Dame erst kürzlich auf einen Penzinger Friedhof, um das Grab ihrer verstorbenen Eltern zu besuchen. Sie fand es nicht, da es ohne ihr Wissen aufgelassen wurde. Zur gestörten Totenruhe kam auch hier noch das Leid der Angehörigen. Ein Beispiel, das der Jungen ÖVP Penzing erst kürzlich zugetragen wurde. Doch nur ein Fall von vielen.
Bedenken, dieses System würde schon vom benötigten Platz her nicht umsetzbar sein, läßt die Junge ÖVP Penzing nicht gelten. Kroiher:
"Wenn selbst in London, das über wesentlich mehr Einwohner als Wien verfügt, die Umsetzung dieses Systems kein Problem darstellt, sollte es auch in Wien damit keine Probleme geben."
Die Junge ÖVP Penzing fordert nun die Gemeinde Wien auf, die nötigen Schritte zur Umsetzung dieser Forderung in die Wege zu leiten, denn auch Wien sollte den Toten ihre Ruhe lassen.

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