Ärztekammer stellt sich vor habilitierte AKH - Kolleginnen

Ärztechef spricht von "unhaltbaren Pauschalvorwürfen"

Wien (OTS).-. Nun schaltet sich auch der Präsident der Wiener Ärztekammer, Prim. MR Dr. Walter Dorner in die laufende Kampagne der Tageszeitung "Kurier" zu den angeblichen sexuellen Belästigungen im Wiener AKH ein. In einem Betrieb dieser Größenordnung könnten solche Vorfälle niemals zur Gänze ausgeschlossen werden. Entscheidend dabei sei aber, rasch auf solche Anschuldigungen zu reagieren und effizient Gegenmaßnahmen einzuleiten, so Dorner . " Dies ist seitens der ärztlichen Direktion des AKH jedenfalls in hervorragender Weise geschehen." Von einem "Abhängigkeitsverhältnis bei angestrebter Dozentinnenkarriere" (Kurier-Zitat) könne aber auf keinen Fall die Rede sein.****

Dorner: " Die vom Kurier zitierte Studie wurde vom Dienstgeber in Auftrag gegeben, die Ergebnisse wurden vorgestellt und sehr wohl breit diskutiert." Es sei daher völlig falsch, von einer Geheimhaltung der Studie zu sprechen. Genau das Gegenteil sei der Fall gewesen, so Dorner weiter.

Der Ärztechef kritisiert darüber hinaus die Tatsache, daß aus einer umfangreichen Studie lediglich ein paar Sätze herausgerissen würden. "Damit wird die Öffentlichkeit irre geführt und der Eindruck erweckt, daß sexuelle Belästigung im AKH an der Tagesordnung wären." betont Dorner.

Auch sei es nicht richtig, daß Universitätskarrieren von Frauen ausschließlich vom Wohlwollen ihrer männlichen Vorgesetzten abhingen. Der Umkehrschluß würde nämlich bedeuten, daß alle habilitierten Ärztinnen im Wiener AKH dies nur über ihre Kontakte mit den Vorgesetzten geschafft hätten. Dorner: " Dies ist eine unverschämte Unterstellung seitens einer Zeitung." (jh)

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