Richtigstellung zum Kommentar der mobilkom austria zur Vergabe der 1800 MHz Frequenzen in Deutschland

Wien (OTS) - Gestern hat die deutsche Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post zusätzliche 1800 MHz Frequenzen an die beiden deutschen Betreiber T- Mobil und Mannesmann vergeben. In einigen österreichischen Printmedien ist durch eine Äußerung der mobilkom austria der Eindruck entstanden, daß die mobilkom austria eine Auktion von weiteren 1800 MHz Frequenzen in Österreich begrüße. mobilkom austria hat bereits bei Erlangung der Konzession die weltweit höchste Lizenzgebühr pro Kopf bezahlt und lehnt jede weitere Versteigerung zur Abdeckung des Frequenzbedarfes ab.

Entgegen der Situation in Deutschland hat die Telekommunikationsbehörde der mobilkom austria bereits beim Start des GSM Netzes eine Konzessionsgebühr von 4 Mrd. ATS vorgeschrieben. In Deutschland wurde bei der Vergabe der Konzession an T-Mobil und an Mannesmann ursprünglich kein Konzessionsentgelt vorgeschrieben. Erst jetzt, bei einem weiteren Bedarf an Frequenzen, wurden über eine Auktion, die gestern in Mainz stattgefunden hat, entsprechende Entgelte für die Benutzung von weiteren Frequenzen festgelegt.

Daraus resultiert, daß die durch Lizenz- und Frequenznutzungsgebühr bedingten Kostenbelastungen von 1 MHz Frequenzspektrum pro Einwohner in Österreich ca. ATS 40.- und in Deutschland lediglich nur ca. ATS 7.- beträgt.

Die mobilkom austria fühlt sich im internationalem Wettbewerb dadurch entsprechend benachteiligt und weißt nachdrücklich darauf hin, daß eine derartige Asymmetrie im Zusammenhang mit UMTS zu inakzeptablen Wettbewerbsverzerrung führt.

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Martin Bredl

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