Kollektivvertragsverhandlungen für Handelsangestellte unterbrochen

Unzumutbares Angebot der Arbeitgeberseite

Wien (GPA/ÖGB). Die Kollektivvertragsverhandlungen für rund 350.000 Handelsangestellte wurden am Freitag Vormittag auf Initiative der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) unterbrochen. Grund war das aus Gewerkschaftssicht unzumutbare Angebot der Arbeitgebervertreter von 0,8 Prozent auf die geltenden KV-Gehälter. Die GPA verlangt eine Erhöhung der Löhne um 2,8 Prozent, diese Forderung wird laut GewerkschafterInnen der wirtschaftlichen Entwicklung im Handel gerecht.++++

"Die von der Arbeitgeberseite angestellten Verschlechterungsprognosen sind nicht haltbar und völlig unverständlich", meinte Felix Hinterwirth, Verhandlungschef auf Seite der ArbeitnehmerInnen. Das Festhalten der ArbeitgeberInnen an der Forderung nach Beseitigung der Zuschläge für Sonntagsarbeit, sieht die GPA als eindeutiges Signal in Richtung einer vollständigen Einführung der Sonntagsarbeit und somit als weiteren Knackpunkt für die nächsten Verhandlungen.

Die Kollektivvertragsverhandlungen werden am 12. November fortgesetzt.

ÖGB, 29. Oktober 1999 Nr. 518

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