Gehaltsrunde im Handel bis 12. November unterbrochen

Arbeitgeber-Vertreter kritisieren überhöhte Forderungen der Gewerkschaft: GPA will mehr als die Beamten fordern

pwk - Die Gehaltsverhandlungen im Handel wurden am Freitag auf Wunsch der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) bis 12. November unterbrochen. "Dieser Schritt der Gewerkschaft ist für uns ebenso wenig nachvollziehbar wie ihre inhaltlichen Verhandlungspositionen, die den wirtschaftlichen Gegebenheiten unserer Branche keine Rechnung tragen", kritisiert Herbert Nimeth, Chefverhandler der Arbeitgeber im Handel, die "überhöhten Forderungen der Gewerkschaft". ****

Dabei verweist er auf die Ausgangsposition der Gewerkschaft von plus 4,5 Prozent Gehalt im kommenden Jahr, die die GPA im Lauf der Gespräche auf zuletzt 2,8 Prozent plus reduzierte: "Wer mit so überhöhten Forderungen in Gehaltsverhandlungen einsteigt, peilt einen Abschluss an, der auf die Leistungskraft der Betriebe und auf die wirtschaftliche Entwicklung praktisch keine Rücksicht nimmt." Nimeth macht darauf aufmerksam, dass sogar das Letztangebot der GPA noch über der ersten konkreten Gehaltsforderung der Beamten von 2,6 Prozent liegt: "In einer wettbewerbsorientierten Branche wie dem Handel sind solche Gehaltssteigerungen nicht darstellbar." Außerdem liege die Inflationsrate deutlich unter 1 Prozent und habe historische Tiefststände erreicht.

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