Sichrovsky: Falsche Wiedergabe der Pressekonferenz in Tel Aviv

Unterschiede der Jüdischen Gemeinde in Österreich gegenüber dem Wahlerfolg der FPÖ

Wien, 1999-10-28 (fpd) - Der freiheitliche EU Abgeordnete Mag. Peter Sichrovsky betonte, daß er im Rahmen der Pressekonferenz in Tel Aviv nie von einem Unterschied zwischen den jüdischen Gemeinden in Wien, Salzburg und Graz, betreffend des Ausmaßes an Antisemitismus, gesprochen habe. Der Vergleich bestehe in dem unterschiedlichen Umgang mit dem Wahlerfolg der FPÖ und dem Respekt der Gemeindevorsitzenden in Graz und Salzburg vor dem Wählerwillen in der österreichischen Demokratie. ****

Wenn nun einzelne Medien versuchten durch Manipulation und Verdrehungen den großen Erfolg seiner Israelreise, der auch durch das hervorragende Echo im Fernsehen, Radio und den israelischen Printmedien dokumentierbar sei, in den Schmutz zu ziehen, so spreche das mehr für das Wunschdenken so mancher Medien und nicht von der realen Situation, kritisierte Peter Sichrovsky.

Er werde weiterhin mit jenen Kreisen im In- und Ausland und vor allem in Israel zusammenarbeiten, die an einer Normalisierung der derzeit krampfhaften Situation Interesse hätten. Während einzelne Vertreter der jüdischen Gemeinde in Österreich sich bewußt an der Hetze gegen mehr als ein Viertel der Österreicher beteiligten, seien große Teile der Gesellschaft in Israel an einer Normalisierung der Beziehungen zu allen Österreichern interessiert. Sichrovsky kündigte an noch in diesem Jahr ein zweites Mal nach Israel zu reisen um dort einer Einladung für eine Vortragstour folge zu leisten.

"Ich möchte mich auf diesem Weg für die freundliche Aufnahme in Israel bedanken, die mir bewiesen hat, daß eine ganz andere Stimmung in der Bevölkerung gegenüber Österreich herrscht, als es durch einen Teil der österreichischen Medien in verfälschter Art und Weise wiedergegeben wird, so Sichrovsky abschließend. (Schluß)

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