Weiterer Ausbau des Hafens Krems

Gleichenfeier für verlängerte Kaimauer

St.Pölten (NLK) - Eine wesentlich bessere Nutzung als bisher wird es für den Kremser Hafen geben: Seit einigen Wochen wird an einer neuen, verlängerten Kaimauer am Nordufer des Hafens gebaut. Dadurch ist die gleichzeitige Be- und Entladung mehrerer Schiffe möglich, die Ladekräne können viel näher als bisher an die Schiffe heranfahren. Die Umschlagstätigkeit kann somit wesentlich intensiviert werden. Landesrat Ernest Gabmann wird am kommenden Dienstag, 2. November, bei der Gleichenfeier der neuen Kaimauer erwartet. Die Baumaßnahmen sollen bis Ende 2000 abgeschlossen sein, der Betrieb wird schon im Mai 2000 aufgenommen. Zusammen mit der neuen, 275 Meter langen Mauer am Nordufer verfügt der Hafen Krems jetzt über 1 Kilometer Kaimauer. Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf 25 Millionen Schilling; Land, Wirtschaftsministerium und EU sind mit Zuschüssen beteiligt.

Der Ausbau ist notwendig, weil sich der Kremser Hafen mit einem ständig steigenden Güterverkehr an der Donau konfrontiert sieht. Als öffentlicher Hafen hat er auch eine Schutzfunktion und muß bei Gefahr auch Schiffe aufnehmen, die nicht be- und oder entladen werden. Besitzer des Hafens ist die Stadt Krems.

Die Steigerungsraten des Güterverkehrs auf der Donau wären noch größer, wenn die im Balkankrieg zerstörten Brücken rasch instandgesetzt würden. Das liegt allerdings noch in weiter Ferne. 1999 beläuft sich die Tonnage auf der Donau auf rund 500.000.

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