ÖBB: Der neue Hauptbahnhof Innsbruck Die ÖBB investieren 270 Mio. ATS in den neuen Hauptbahnhof, das Siegerprojekt setzt architektonische Akzente und garantiert optimalen Kundennutzen

Innsbruck (öbb): Nach Abschluß des Architektenwettbewerbs steht nun das Siegerprojekt fest: die Grazer Architekten Riegler und Riewe überzeugten die Jury mit einem funktionellen wie auch architektonisch hochqualitativen Entwurf. Kundenorientiert und mit vielfältigen Serviceleistungen, so wird sich der Innsbrucker Hauptbahnhof im Jahr 2003 präsentieren. In dieses wichtige Projekt der Bahnhofsoffensive investieren die ÖBB ca. 270 Mio. ATS (rd. 19,6 Mio. Euro). ****

Der neue Innsbrucker Hauptbahnhof entspricht allen Anforderungen eines modernen Bahnhofs. Der Bahn-Kunde von heute stellt höchste Ansprüche hinsichtlich Service, Sicherheit und Sauberkeit. Das neue Bahnhofsgebäude in Innsbruck ist als helles, multifunktionales Zentrum geplant. Neben den Service-Einrichtungen der ÖBB stehen dem Bahn-Kunden auch Angebote für Shopping und Freizeitgestaltung zur Verfügung. Der neue Hauptbahnhof der Tiroler Landeshauptstadt wird im Jahr 2003 fertiggestellt sein. Die letzten Detailplanungsarbeiten sollen noch bis Ende 2000 abgeschlossen werden. Mit dem Bau wird voraussichtlich schon im Frühjahr 2001 begonnen.

ARCHITEKTENWETTBEWERB

Die ÖBB-Bahnhofsoffensive will den Bahn-Kunden maximale Serviceleistungen in einem attraktiven Umfeld bieten. Die Anforderungen an die Teilnehmer des Architektenwettbewerbs waren dementsprechend hoch.

Es galt:
Einen neuen Hauptbahnhof nach anspruchsvollen, funktionalen Architektur- und Designkriterien zu schaffen.
Optimalen Kundennutzen besonders im Servicebereich (z.B. Kartenverkauf, Reisebüro) der ÖBB zu ermöglichen.
Ein zeitgemäßes, leicht verständliches Informations- und Leitsystem zu installieren.
Den Bahnhof als Ort der Begegnung und Verständigung zu gestalten.

Von den eingereichten Projekten, die ein hohes architektonisches Niveau aufwiesen, überzeugte schließlich das Bahnhofsprojekt der Architekten Riegler und Riewe aus Graz die Jury.

Die Preisverleihung erfolgte durch eine Fach- bzw. Sachjury, deren Vorsitz der international bekannte Architekt Dipl.Ing. Konrad Frey aus Graz inne hatte. Der Jury gehörten auch ÖBB-Generalsdirektor Dipl.Ing. Dr. Helmut Draxler, Dipl.Arch. Erika Schmeissner-Schmid, Stadtplanung Innsbruck, Arch.A.o.Prof.Dr. Arnold Klotz, Stadtplanung Wien und Arch.Dipl.Ing. Günter Siegl von den ÖBB an.

KLARE ÜBERSICHT UND KURZE WEGE

Der neue Innsbrucker Hauptbahnhof als Schnittstelle zwischen öffentlichem Verkehr und Schiene zeichnet sich durch eine helle und übersichtliche Halle aus, deren Ambiente schon von außen durch eine strukturiert transparente Fassade erkennbar ist. Die bestehenden Weiler Fresken der alten Bahnhofshalle werden in die neue Halle wirkungsvoll integriert. Die neue Verbindungsebene, auf der die Servicebüros der ÖBB kundenfreundlich situiert sind, verbindet die Tunnels zu den Bahnsteigen mit dem neuen Parkhaus unter dem Bahnhofsvorplatz. Alle Ebenen sind behindertengerecht gestaltet.

DIE WICHTIGSTEN MAßNAHMEN SIND:

Errichtung eines begehbaren Kundenzentrums mit offenem Schalter-, Warte- und Informationsbereich. Die Zugänge vom Vorplatz und zu den Bahnsteigen werden behindertengerecht ausgeführt.

Die neue, tiefer gelegte Bahnhofshalle bietet dem Passanten räumlich erkennbar zwei Zonen. Auf der einen Seite befindet sich ein transparentes ÖBB-Kundenzentrum und auf der anderen eine attraktive Zone mit Servicebetrieben, die ein vielfältiges Leistungsangebot bieten.

Der Vorplatz des Bahnhofs wird in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Innsbruck neugestaltet, um eine attraktivere Verkehrsanbindung zu erreichen. Durch Verbesserung der Umsteigerelationen und Trennung des Individualverkehres vom öffentlichen Verkehr wird der Bahnhof noch stärker in die kommunale Struktur eingepaßt.

SERVICECENTER BAHNHOF

Der Servicecharakter des Innsbrucker Hauptbahnhofs wird massiv verstärkt: Handels- und Dienstleistungsbetriebe machen den Bahnhof für Bahn-Kunden noch attraktiver. Der Bahnhof wird für die Stadtbewohner zu einem Zentrum der Nahversorgung. Tag für Tag nutzen rund 34.000 Personen den Innsbrucker Hauptbahnhof. Ein Branchenmix im neuen Bahnhof sieht daher Betriebe mit unterschiedlichsten Angebotsformen vor. Neben Gastronomie und Lebensmittel beinhaltet der Mix auch den Nonfoodbereich (z.B. Zeitschriften, Bücher, Tabakwaren).

PARKGARAGE UNTER DEM BAHNHOFSVORPLATZ (SÜDTIROLER PLATZ)

Zur optimalen Verknüpfung von Individualverkehr und öffentlichem Verkehr gehört auch ein kundenorientiertes Park & Ride-Angebot. Deshalb ist die Errichtung einer Parkgarage mit über 200 PKW-Stellplätzen durch einen privaten Investor direkt unter dem Bahnhofsvorplatz vorgesehen.

ÖBB-BAHNHOFSOFFENSIVE: DER WIRTSCHAFTSFAKTOR

Rund 8,2 Mrd. ATS fließen in den nächsten Jahren in die Attraktivierung von 43 Bahnhöfen und rund 50 Haltestellen in ganz Österreich. Dadurch werden auch rund 1.200 Arbeitsplätze pro Jahr gesichert.
(Ende)

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