Knotzer: Pröll und Prinzhorn bereits auf schwarz-blauem Koalitionskurs

ÖVP-Hardliner in Niederösterreich geben Richtung vor

St. Pölten, (SPI) - "Die Aussagen von VPNÖ-Landesparteivorsitzenden Erwin Pröll und dem freiheitlichen Spitzenkandidaten Thomas Prinzhorn haben wohl erstmals jenen Vorhang gelüftet, der den Österreichern über Wochen hinweg den Blick auf die Planungen der schwarz/blauen Strategen verschleiern sollte. Pröll will nicht mehr mit der SPÖ, FP-Prinzhorn kann sich aber vorstellen, der mittlerweile drittstärksten Partei den Kanzler anzubieten. Die schwarz-blaue Koalition scheint damit wohl bereits intern geschmiedet", kommentiert der Klubobmann der SPÖ-NÖ, Labg. Fritz Knotzer, einen Artikel in der dieswöchigen Ausgabe des Magazins NEWS.****

Dass der "Hardliner" Erwin Pröll in der ÖVP das Ruder übernommen hat und seine klare Präferenz zu den Freiheitlichen mit allen Mitteln umsetzen möchte, zeichnet sich auch bereits seit Wochen in Niederösterreich ab. Vom bisher schlechtesten Wahlergebnis in ihrem Kernland Niederösterreich offenbar bis ins Mark getroffen, taumelt die ÖVP von einem politischen Extrem ins andere. "Die Tatsache, dass ein Pröll oder Schüssel weder Bundeskanzler Viktor Klima noch einem Innenminister Karl Schlögl das Wasser reichen können, lässt die jüngst durch interne Skandale gebeutelte ÖVP wohl nun endgültig in Panik verfallen. Dass sie sich damit klar über die Interessen der klaren Mehrheit der Bevölkerung, die sich weiter einen Bundeskanzler Klima und einen Innenminister Schlögl wünschen, hinwegsetzen, ist für diese Partei nicht mehr von Belang. Hier zählt längst nur mehr Machterhalt unter allen Umständen und mit allen Mitteln", so der SPNÖ-Politiker abschließend.
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