Bank Austria stockt Verglichsoffert auf 45 Millionen Dollar auf

Zusätzliche 5 Millionen Dollar für einen vom WJC verwalteten Fonds

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner Samstag erscheinenden Ausgabe berichtet, will die Bank Austria im Fairness-Hearing am Montag, dem 1. November 1999, vor dem New Yorker Gericht ein modifiziertes Settlement-Agreement mit den klagenden Anwälten präsentieren. Die Anwälte der Bank werden laut FORMAT zu den bereits angebotenen vierzig Millionen US-Dollar, umgerechnet 523 Millionen Schilling, weitere fünf Millionen US-Dollar, in Summe also 588 Millionen Schilling an Entschädigung aufbringen.

Das zusätzliche Geld soll aber nicht direkt an Holocaust-Opfer überwiesen werden, sondern in einen vom World Jewish Congress (WJC) verwalteten Fonds fließen. Im Gegenzug würde der WJC auf jede Gegenmaßnahme verzichten. Weiters sollen rund drei Viertel der 1.400 Firmen , die bisher im Vergleich eingeschlossen waren, wieder herausgenommen werden, wodurch gegen diese weiterhin Ansprüche von Zwangsarbeitern gestellt werden können.

Sollte dieses Angebot angenommen werden, käme die Bank Austria mit einem "blaßblauen Auge" davon, so das Magazin. Schließlich habe der WJC in den jüngsten Gesprächen neue, ungleich höhere Schadenersatzforderungen in den Raum gestellt. Format: "Die Rede war von bis zu 400 Millionen US-Dollar, umgerechnet 5,2 Milliarden Schilling." Die klagenden Anwälte Ed Fagan und Michael Witti gehen davon aus, daß der Vergleich damit "wasserdicht" sei und "mit der Auszahlung begonnen werden kann."

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