Weiter Diskussion um Viktor Klima in der SPÖ

Hannes Swoboda beharrt auf seinen Vorschlag, Parteivorsitz und Kanzler zu trennen und nennt Wunschkandidaten für den Parteivorsitz

Wien (OTS) - Die Debatte um den Bundesparteiobmann in der SPö reißt nicht ab. Gegenüber dem am Samstag erscheinenden Nachrichtenmagazin Format erneuert der Delegationsleiter der SPö-Abgeordneten im Europaparlament Hannes Swoboda seine dieswöchigen Vorschlag, Parteivorsitz und Kanzler zu trennen. Swoboda gegenüber FORMAT: "Das ist weder blasphemisch noch königsmörderisch." Swoboda glaubt, daß diese Ämtertrennung das "Unbehagen, das viele derzeit verspüren, wie einen gordischen Knoten zerschlagen" könnte. Swoboda begründet seinen Vorstoß damit, daß ein anderer Parteivorsitzende sein ganzes Engagement in die Parteiarbeit stecken und ihr wieder ein starkes, eigenständiges Profil verleihen könnte. Der Regierungschef, so Swoboda, spiele daneben die konsensorientierte Rolle in der Koalition. Durch die Ämtertrennung bekäme die Partei wieder ein Eigenleben, und würde nicht dauernd nur mit der Großen Koalition identifiziert. Swoboda nennt im FORMAT-Gespräch auch eine Reihe von Namen, die er sich als Parteiführer vorstellen könnte: den ehemaligen Finanzminister Ferdinand Lacina, den derzeitigen Finanzminister Rudolf Edlinger und den Wissenschaftsminister Caspar Einem.

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