Universitäten: Harmonisierung oder Wildwuchs

GPA: Ordnung in den Hochschulsektor bringen

Wien (GPA/ÖGB). Da nun wieder vermehrt "Sachthemen" im Vordergrund stehen werden: Die Einführung der ohnehin auf das Wintersemester 2000 vertagten Bakkalaureatstudien hätte nach Ansicht der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) als Ergebnis eines Diskussions- und Klärungsprozesses und nicht mit einer "Schnellschussgesetzgebung" am Ende der letzten Legislaturperiode erfolgen sollen, erklärte die zuständige Zentralsekretärin, Dr. Dwora Stein.++++

In die Kategorie "Schnellschuss" falle auch das Gesetz über die Privatuniversitäten und der am breiten Widerstand gescheiterte Versuch, die Vollrechtsfähigkeit der Universitäten ursprünglich ohne große Diskussion durchzudrücken. Die Bestrebungen um Ausgliederungen im universitären Bereich würden aber mit Sicherheit bald wieder intensiviert werden, so Stein.

Dringend notwendig sei es nun, unverzüglich Status und Verhältnis von Universitäten, Fachhochschulen, Akademien zueinander, aber auch die Wertigkeit derer Abschlüsse genau zu definieren.

Stein: "Da mit der Lebenszeit junger Menschen behutsam umzugehen ist, sind aus GPA-Sicht bei der Einführung neuer Studienmodelle ausformulierte sozialrechtliche Bestimmungen für die Studierenden sowie die Prüfung der Arbeitsmarktakzeptanz bereits vor dem Start ganz wichtig".

ÖGB, 28. Oktober 1999 Nr. 516

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