Tausende feierten Schlußkundgebung des Marathons für Menschenrechte

Scientology-Kirche Hamburg übersiedelt in neues Gebäude

Wien (OTS) - Tausende wohnten dem Ende des 1999 Europa-Marathons für Menschenrechte am Montag im Hamburg bei, 13 Wochen nachdem eine symbolische Freiheitsfackel im griechischen Athen entzündet und durch 7 Länder hindurch nach Hamburg getragen wurde. Sechs Spitzenmarathonläufer - zwei Frauen und vier Männer - rannten abwechselnd über eine Distanz von 4.500 Kilometern. Unter den Teilnehmern befanden sich auch österreichische Scientologen.

Bei ihrer Ankunft am Gerhard Hauptmannplatz, sagten die Athleten der versammelten Menge, daß ihr spektakulärer Lauf ein Aufstehen für religiöse Freiheit war und den Zweck hatte, die Öffentlichkeit auf die Universelle Menschenrechtsdeklaration aufmerksam zu machen. Sie zitierten den Stifter der Scientology, L. Ron Hubbard, der schrieb:
"Menschenrechte müssen zur Wirklichkeit gemacht werden, nicht zu einem idealistischen Traum."

Der Abschluß des Marathons war auch der Anlaß zur Enthüllung des im Herzen der Stadt befindlichen, neuen Gebäudes der Scientology-Kirche Hamburg durch deren Präsidentin Gisela Hackenjos. Die große Eröffnung wird am 27. November 1999 in den neuen Räumlichkeiten unweit des Hamburger Rathauses stattfinden.

Das 3000 qm große, fünfstöckige Gebäude, das einer Immobilienfirma gehört, ist bei weitem größer als das derzeitige, indem die Scientology-Kirche in Hamburg untergebracht ist, und bietet ausgezeichnete Expansionsmöglichkeiten sowie den Raum für die kirchlichen Dienste an die Mitglieder, sagte Frau Hackenjos: "das neue Gebäude stellt sowohl eine Verpflichtung für die Zukunft als auch den festen Willen der Scientologen dar, der wachsenden Anzahl von Menschen zu helfen, die geistige Freiheit durch Studium und geistige Beratung bei Scientology zu erlangen suchen."

Die Örtlichkeit ist dazu ausgelegt, Sichtbarkeit und Offenheit zu betonen. Der Empfangsbereich in Kupfer und Glas gibt die natürliche Schönheit Hamburgs wieder und bietet Passanten einen Blick in die Kirche hinein. Besucher werden sich über die Scientology-Religion im Erdgeschoß informieren können, sie werden dort einführende Bücher lesen, Filme anschauen und Vorträge anhören können, oder einfach mit den Mitarbeitern sprechen und ihre Fragen beantwortet bekommen.

Abseits des Empfangsbereiches gibt es eine Lounge, wo Beamte, Gelehrte, Religionsführer und andere Würdenträger empfangen werden. Eine Kapelle wird für Sonntagsandachten, Taufen, Hochzeiten und andere kirchliche Zeremonien zur Verfügung stehen.

Nach der Ankündigung riefen mehr als 20 Vertreter von religiösen Vereinigungen, Menschenrechtsexperten und VIPs die deutsche Regierung zu Maßnahmen gegen religiöse Diskriminierung und zum Dialog mit religiösen Minderheiten auf. Die Sprecher verlangten ein Ende der von der Ära Kohl hinterlassenen Diskriminierung, sowie der Erlässe, die Anstellungen von Religionsbekenntnissen abhängig machen, der Überwachung von Anhängern von religiösen Minderheiten und deren Kennzeichnung in Verwaltungscomputern.

Die amerikanische Schauspielerin und Scientologin Anne Archer, Star des Films Fatal Attraction, Clear and Present Danger u.a., forderte die Deutsche Regierung dringend auf, den Dialog mit religiösen Minderheiten in Deutschland aufzunehmen. Sie gab ihrer Besorgnis Ausdruck, daß die Regierung Millionen DM für die Regulative zur Diskriminierung gegen andersgläubige Deutsche Bürger ausgibt.. Vor vier Tagen hatte Archer bei einer Pressekonferenz gesprochen, wo amerikanische Kongressmitglieder und Senatoren eine gemeinsame Resolution in beiden Häusern des Kongresses ankündigten, die die Deutsche Regierung der religösen Diskriminierung anklagt.

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