Abfallwirtschaftstag im St.Pöltner Landhausviertel

"NÖ Müllometer" für besondere Leistungen der Verbände

St.Pölten (NLK) - Als "wichtiges Signal nach außen" und als "internen Gradmesser" bezeichnete Landesrat Wolfgang Sobotka heute früh bei der Eröffnung der Abfallwirtschaftsenquete im Sitzungssaal des NÖ Landtages in St.Pölten den "NÖ Müllometer", eine Auszeichnung, die an die NÖ Abfallwirtschaftsverbände für besondere Leistungen bei der Abfallreduktion und Abfalltrennung verliehen wird. Die Enquete selbst lege die richtigen Marksteine der Abfallwirtschaft bis 2004 fest, jenes Jahr, in dem das neue Abfallwirtschaftsgesetz in Kraft tritt. Sobotka stellte der NÖ Abfallwirtschaft ein gutes Zeugnis aus. Der jährliche Abfallwirtschaftsbericht sowie auch Umfragen zeigten, daß die Müllbehandlung "in einem guten emotionalen Feld angesiedelt" sei. Alle Verbände seien bereits in der Lage, ein umfassendes Umweltmanagement anzubieten, erklärte Sobotka.

Der "NÖ Müllometer" ist eine grafische Aufbereitung der Ergebnisse des NÖ Abfallwirtschaftsberichtes 1998 und stellt die Daten der Verbände denen des Landes Niederösterreich gegenüber. Er bietet Orientierung und ist Ansporn zur Müllvermeidung und Mülltrennung. Jeder Verband erhält einen eigenen "Müllometer-Poster". Fünf Verbänden überreichte Sobotka eine Sonderauszeichnung für besondere Leistungen im letzten Jahr:

Gänserndorf lag bei der Trennmenge am besten: Hier wurden 1998 235,8 Kilogramm pro Einwohner getrennt, womit die Menge in Gesamtniederösterreich von 194,1 Kilogramm deutlich übertroffen wurde. Mit einer Trennquote von 66 Prozent gegenüber 54 Prozent im Landesschnitt lag Horn am höchsten, Zwettl schaffte den Spitzenplatz in zwei Kategorien: Mit 90 Prozent wurde der höchste Anteil an Eigenkompostierung erreicht (NÖ: 56,2 Prozent), den niedrigsten Gesamtanfall gab es mit 216,3 Kilogramm pro Einwohner (NÖ: 356,9 Kilogramm). Die positivste Entwicklung gegenüber 1997 nahm Lilienfeld, wo es beim Gesamtmüll eine Reduktion von 17,5 Prozent gab (NÖ: - 0,1 Prozent) und eine Trennquotenerhöhung von 11,3 Prozent (NÖ: 1,4 Prozent).

Im weiteren Verlauf der Enquete geht es um die Darstellung der generellen Rahmenbedingungen der Abfallwirtschaft sowie um Vergleichsdaten zwischen Wien und den Bundesländern. Geboten werden auch Ausblicke auf die Rahmenbedingungen in der EU.

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