Österreichisches Industriemagazin - Vorab-Meldung

Wien (OTS) - Das "Österreichische Industriemagazin" berichtet in seiner am Freitag, den 29.10.1999 erscheinenden November-Ausgabe unter anderem über folgende Themen:

1.) Manager gegen Maderthaner

Top-Manager von Industriebetrieben fordern den Rücktritt von Wirtschaftskammer-Präsident Leo Maderthaner.

Auch aus den Reihen der österreichischen Industrie mehren sich nun die Forderungen nach einem Rücktritt des ins Kreuzfeuer der Kritik geratenen Wirtschaftskammer-Präsidenten Leopold Maderthaner. Micchael Gröller, Generaldirektor von Mayr-Melnhof meinte gegenüber dem "Österreichischen Industriemagazin", mit Maderthaner "wird man keinen Schritt weiterkommen, das ist ein absoluter Betonierer. Wenn ich von der Gruppe um Raidl aufgefordert werde, werde ich der Plattform beitreten." Außerdem sei es "erschreckend", überhaupt ewrst jetzt über andere Kandidaten zu diskutieren.

Ebenso hart geht Rudolf Pauli, Vorstand von Eybl International mit dem WK-Präsidenten ins Gericht: "Eine neue Person mit Management-Qualitäten könnte hier auf jeden Fall für Belebeung sorgen", außerdem könnte sich dadurch die "Wirtschaftskammer möglicherweise selbst regenerieren."

Wolfgang Kropf, Geschäftsführer von BMW Steyr meint gegenüber dem "Österreichischen Industriemagazin": "Jeder der den Willen und das Standing hat, tiefgreifende Reformen durchzuführen, ist für mich eine Alternative zu Maderthaner."

2.) Telekom-Ranking: Erstmals untersuchte das "Österreichische Industriemagazin" die Tarife der drei Mobilfunk-Betreiber

max.-Tarife am preisgümstigsten für Business-Telefonierer, A1-Tarife am teuersten.

Das "Österreichische Industriemagazin" hat nun das Angebot seiner Telekom-Rankings erweitert und untersucht in der November-Ausgabe erstmals auch die Business-Tarife von max.mobil, One und A1. Als Basis dienten die Telefon-Gewohnheiten zweier typischer Vieltelefonierer: Erstens der "Vertreter", der meist in Österreich telephoniert und hin und wieder auch ins Ausland fährt und zweitens der "Vielreisende" der sein Handy häufig im Ausland benutzt.

Ergebnis des Preisvergleiches: Der "profi.max"-Tarif ist für beide User-Kategorien die preisgünstigste Lösung bei den Einzeltarifen, am teuersten kommt "A1 Business". Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Company-Tarifen der Anbieter: Auch hier kommt "company.max" am billigsten in beiden Kategorien, "A1 Company" dagegen am teuersten.

Die detaillierten Ergebnisse samt genauem Preisvergleich und Graphik erhalten Sie beim "Österreichischen Industriemagazin."

3.) Stromliberalisierung: Derzeitige Gesetzeslage unhaltbar

Die stufenweise Freigabe des Strommarktes, wie sie jetzt vom Gesetzgeber vorgesehen ist, wird nach Meinung von Experten nicht halten.

Das "Elektrizitätswirtschafts - und organisationsgesetz", kurz Elwog mit seiner stufenweisen Freigabe der Strompreise wird nach Ansicht führender Experten nicht durchführbar sein. Das berichtet das "Österreichische Industriemagazin" in seiner neuesten Ausgabe. So analysiert der Rechtsanwalt Reinhard Schanda, der Markt hätte durch den "Anbieterdurck die gesetzlichen Rahmenbedingungen bereits überholt." Ulfert Höhne vom Verband der erneuerbaren Energien mutmaßt zudem, daß nicht einmal die Politik so recht an das Gesetz glaubt:
"Als Wirtschaftsminister Farnleitner das Elwog vorstellte, war ihm bereits klar, daß es vor Ende seiner Laufzeit novelliert werden würde." Im übrigen glauben Experten an eine Prozeßflut wegen der schleppenden Freigabe: "Es gibt eine Menge Anknüpfungspunkte für Musterprozesse" so Rechtsanwalt Schanda.

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