ots Ad hoc-Service: Deutsche Telekom AG <DE0005557003> Teil 2

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Deutsche Telekom (Teil 2)

Im Ergebnis konnten die massiven Tarifsenkungsmaßnahmen, zuletzt für internationale Ferngespräche per 1. Juni 1999, und das damit verbundene Absinken der Margen im Hauptumsatzträger Telefonnetz-kommunikation wie erwartet kurzfristig nicht durch die steigenden Ergebnisbeiträge aus den Wachstumsbereichen, insbesondere der Mobilkommunikation, kompensiert werden. Darüber hinaus erhöhte sich gegenüber dem zweiten Quartal die Steuerbelastung aufgrund des Wegfalls der Sonderfaktoren. Zu berücksichtigen sind im Vorjahresvergleich auch die Kosten des zweiten Börsenganges der Deutschen Telekom im Juni 1999 von rund 200 Mio. Euro.

Die Konsolidierung von One2One erfolgt per 1. Oktober, woraus sich ein anteiliger Umsatzbeitrag sowie eine Ergebnisbelastung aus Goodwill und Übernahme der laufenden Verluste für ein Quartal ergibt.

MCI Worldcom hat am 5. Oktober 1999 ein Übernahmeangebot für Sprint abgegeben, welches von Sprint akzeptiert wurde. Bewertet man den Anteil der Deutschen Telekom an Sprint FON und PCS am Tag des Angebots, so ergibt sich ein Wert der Beteiligung von ca. 8,6 Mrd. Euro, dem ein Buchwert von rund 1,5 Mrd. Euro gegenübersteht. Die Deutsche Telekom beabsichtigt, sich von ihren Anteilen zu trennen.

Am 04.Oktober hat die Deutsche Telekom den Erwerb einer 35prozentigen Beteiligung an der kroatischen Telekom für 850 Mio. US-Dollar bekanntgegeben. Am 22. Oktober erfolgte die Bekanntgabe des Erwerbs mehrerer Beteiligungen in Osteuropa von Media One für insgesamt 2 Mrd. US-Dollar. Es handelt sich um zusätzliche 22,5 Prozent an der polnischen Mobilfunkgesell- schaft PTC, 49 Prozent an den ungarischen Mobilfunkgesellschaften Westel und die Kontrollmehrheit an der russischen RTDC. Mit diesen Beteiligungserwerben führt die Deutsche Telekom ihre Strategie des Aufbaus eines paneuorpäischen Mobilgeschäfts konsequent weiter. Personal und Finanzverbindlichkeiten

30.09.99 30.09.98 Veränd. Veränd.
in %
Personal 174.800 184.127 -9.327 -5%
(ohne Matav
und max.mobil)

Finanzverbind- 37,7 43,9 -6,2 -14%
lichkeiten *
(ohne Matav/
max.mobil)

in Mrd. Euro

* inkl. Schuldscheindarlehen

Zum 30.09.1999 reduzierte sich die Zahl der Beschäftigten im Konzern (ohne Matav und max.mobil) gegenüber dem Stand zur gleichen Zeit des Vorjahres um ca. 5 Prozent auf rund 174.800. Seit Jahresbeginn konnten damit rund 4.400 Stellen sozialverträglich abgebaut werden.

Planmäßig erfolgte auch die Rückführung der Finanzverbindlichkeiten (ohne Matav und max.mobil) auf rund 37,7 Mrd. Euro per Ende September 1999. Im Konzern ergeben sich (mit Matav und max.mobil) Finanz- verbindlichkeiten von rund 39,1 Mrd. Euro. Saldiert mit den liquiden Mitteln und Wertpapieren des Umlaufvermögens ergeben sich im Konzern Finanzverbindlichkeiten (netto) von rund 24,7 Mrd. Euro zum 30.09.1999. Der Mittelzufluß von rund 1,6 Mrd. Euro gegenüber dem 30.06.1999 enthält den Erlös aus der Ausübung des Greenshoe von rund 1 Mrd. Euro. Die Zahlung des Kaufpreises für One2One erfolgte per 1. Oktober 1999.

Kundenentwicklung in ausgewählten Diensten

in Tsd. 30.09.99 30.09.98 Veränd. in Tsd. Veränd.
in %

Telefonan- 47.388 46.132 1.256 3%
schlüsse

(inkl. ISDN
-Kanäle)

davon: ISDN- 12.407 9.315 3.092 33%
Kanäle gesamt
davon: Privat- 5.426 3.470 1.956 56%
kunden
Geschäfts- 6.980 5.836 1.144 20%
kunden

T-Online-Kunden 3.573 2.442 1.131 46%

Mobiltelefonkunden 7.943 5.153 2.790 54%
(T-D1 und T-C-Tel)
davon T-D1 7.707 4.760 2.947 62%

Die Wachstumsmotoren der Deutschen Telekom konnten ihr Tempo erneut beschleunigen. So verzeichnet T-Online nunmehr monatlich 100.000 neue Teilnehmer mit weiter steigender Tendenz. Seit Jahresbeginn entschieden sich 900.000 Neukunden für T-Online. Zudem nutzen die einzelnen Teilnehmer die Online-Dienste zunehmend stärker. Die Zahl der Log-ins lag per Ende September bereits bei über 1 Milliarde. Das ist doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Auch das Gesamtjahr 1998 mit 838 Mio. Log-ins wurde somit schon weit übertroffen. Bei T-D1 konnten im 3. Quartal durchschnittlich sogar 300.000 neue Teilnehmer netto pro Monat verzeichnet werden und dürfte mit voraussichtlich neun Millionen Kunden per Jahresende die Planungsziele klar übersteigen. Die Zahl der Kurznachrichten (SMS), die über Handy verschickt werden, stieg auf rund 150 Millionen alleine im September. Die Penetrationsrate im deutschen Mobilfunk-Markt ist im 3. Quartal um einen Prozentpunkt pro Monat gewachsen und lag Ende September bei rund 24 Prozent. Bei den Telefonanschlüssen im Festnetz hält indes der ISDN-Boom an. Gegenüber September 1998 legte die Zahl der ISDN-Kanäle bei den Geschäftskunden um 20 Prozent und bei den Privatkunden sogar um 56 Prozent zu.

Ende der Mitteilung
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