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Gerresheimer Glas AG

Zwischenbericht 1.-3. Quartal 1999

-1. Dezember 1998 - 31. August 1999-

Mit rechtlicher Wirkung von Anfang August 1999 hat die Gerresheimer Glas AG ihre Anteile an den Tochtergesellschaften

Glashütte Achern GmbH Glashütte Budenheim GmbH Glashütte Gerresheim GmbH Gebrüder Stoevesandt AG Glashüttenwerke Holzminden GmbH & Co. Glashüttenwerke Holzminden GmbH Bernsdorfer Glas GmbH & Co. KG Bernsdorfer Glas Beteiligungsgesellschaft mbH

im Standard-Behälterglas-Geschäft veräußert.

Ausgehend von einem Unternehmenswert auf schuldenfreier Basis von 400 Mio DM erhielt die Gerresheimer Glas AG nach Abzug der Finanzschulden per 30.11.1998 von 214,9 Mio DM, die der Erwerber übernahm, einen Betrag von 185,1 Mio DM. Dem Erwerber stehen die anteiligen Ergebnisse der verkauften Gesellschaften ab dem 1.12.1998 zu.

Das Portfolio konzentriert sich nun ausschließlich auf die Segmente Pharma-, Labor-, Kosmetik- und Kleinglas und umfaßt 16 operative Gesellschaften in Europa und Amerika.

Umsatz

Gerresheimer erzielte einen Umsatz von 1.176 Mio DM (inklu sive Standard-Behälterglas bis 31. Juli 1999) gegenüber 1.235 Mio DM im Vorjahr. Der vergleichbare Umsatz in den Segmenten Pharma-, Labor-, Kosmetik- und Kleinglas sank von 793 Mio DM um 3 Prozent auf 769 Mio DM. Die Segmente Pharma- und Laborglas nahmen leicht zu; der Umsatz bei Kosmetik- und Kleinglas ging zurück, unter anderem als Folge der Asienkrise.

Ergebnis

Das Konzernergebnis vor Steuern nach HGB betrug 42 Mio DM (Vorjahr 46 Mio DM).

Das Ergebnis enthält einen positiven Einmaleffekt von ca. 22 Mio DM aus der Veräußerung der Standard-Behälterglasakti vitäten. Dieser Ergebniseffekt entspricht den positiven Sonder effekten des Vorjahres.

Das Ergebnis der verbleibenden Geschäftsaktivitäten lag leicht über Vorjahr.

Investitionen

Die Investitionsausgaben betrugen insgesamt 139 Mio DM (Vorjahr 146 Mio DM). 70 Prozent davon entfielen auf Akqui sitionen, unter anderem auf den Erwerb der Produktionsstätte Chicago Heights von Owens Illinois sowie auf die Aufstockung der Beteiligung an der Polfa S.A. von 74,7 Prozent auf 99,8 Prozent.

30 Prozent wurden in das bestehende Geschäft investiert. Hier standen Maßnahmen zur Produktivitäts- und Qualitätssteigerung im Vordergrund. Kimble Italiana nahm einen neuen Schmelzofen für Rohrglas mit neuester Fertigungs- und Prozeßtechnologie in Betrieb.

Mitarbeiter

Ende August 1999 beschäftigte die Gerresheimer Gruppe 6.283 Mitarbeiter (Vorjahr 8.374). Der Rückgang ist mit 1.860 Beschäftigten auf den Verkauf des Standard-Behälterglas bereichs zurückzuführen. Einem weiteren Rückgang von 8 Prozent im verbliebenen Kerngeschäft durch Rationalisie rungsmaßnahmen stand ein Zugang von 300 Mitarbeitern durch den Erwerb von Chicago Heights gegenüber.

Ende der Mitteilung
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