Prokop: Bund darf Mittel für Wohnbauförderung nicht kürzen

Allein heuer 6,3 Mrd. Schilling für Wohnbauförderung

Niederösterreich, 28.10.1999 (NÖI) "Die Wohnbauförderung ist ein elementarer Impuls für die Beschäftigung und ein Hauptgrund für die gute Beschäftigungslage in Niederösterreich ", stellte gestern Landeshauptmann-Stellvertreterin Liese Prokop im Rahmen eines "Klubgespräches" der VP Niederösterreich zum Thema Wohnbauförderung fest. 28.500 Arbeitsplätze würden im Bau- und Baunebengewerbe gesichert oder geschaffen. Schon allein deshalb müsse der Bund die Mittel für die Wohnbauförderung auch in Zukunft bereitstellen. ****

Insgesamt 20.700 Wohnungen werden heuer entweder neu errichtet oder saniert. Das Landesbudget sieht für die Wohnbauförderung 6,3 Milliarden Schilling vor. Damit werden bauwirksame Investitionen
von 19 Milliarden Schilling ausgelöst, erklärte Prokop.

"Besonderes Augenmerk legt das Land auf die ökologische und soziale Treffsicherheit", betonte Prokop. So wurden bei der Förderung der Solarenergie, des Heizkesseltausches und der Öko-Eigenheimförderung um 86 Prozent mehr Anlagen gefördert als im Vorjahr. Die Wohnbeihilfe und Superförderung für mehr soziale Treffsicherheit erhielten 1999 16.500 Familien, um 11 Prozent mehr als im Vorjahr.

"Wir wollen auch in Zukunft den Wohnbau als wichtigen Beschäftigungsmotor erhalten. Daher werden wir bei den Finanzausgleichsverhandlungen darauf drängen, daß die Bundesmittel für die Wohnbauförderung keinesfalls gekürzt werden", so Prokop.

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