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Nach CHS Deutschland: Auch Österreich-Tochter des drittgrössten Computergrosshändlers der Welt zahlungsunfähig - Computer-Grosshändler CHS Austria schlittert in Konkurs

Wien (OTS) - Der Computer-Grosshändler CHS Electronics Austria stellt morgen, Donnerstag, den Antrag auf Insolvenz. Das Unternehmen mit einem heuer erwarteten Umsatz von 2,2 Milliarden Schilling bei nur 50 Mitarbeitern ist durch den gestern gestellten Konkursantrag der deutschen Schwestergesellschaft CHS Electronics Germany nicht mehr lieferfähig, bestätigt CHS Austria-Geschäftsführer Gerald Maier. Maier selbst wurde vom amerikanischen Eigentümer CHS Electronics Inc. aus Miami/USA abberufen. Maier: "Offensichtlich stimmte das Vertrauensverhältnis nicht mehr."

Maier selbst gibt sich keine Schuld am Konkurs seines Unternehmens, sondern führt die Zahlungsunfähigkeit auf die Probleme bei der deutschen Schwester zurück. Obwohl die deutsche und die österreichische CHS formal direkt den Amerikanern unterstehen, sind die Österreicher komplett von der Lieferungen aus dem europäischen Zentrallager in Deutschland abhängig. Und die bleiben jetzt aus.

Die von CHS ausgegliederte DNS GesmbH., ein Netzwerk-Ausstatter, legt Wert auf die Feststellung, vom Konkurs der CHS nicht betroffen zu sein. Geschäftsführer Manfred Moullion: "Wir sind rechtlich und finanziell eigenständig und von der Vorgängen nicht betroffen." Auch die CHS-Tochter Karma sei vom Konkurs laut Gerald Maier nicht berührt. ß

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