Wittmann über konstruktive Schritte für eine Anti-Doping-Agentur erfreut

Wien (OTS)- Beim Treffen der Sportminister der EU in Vierumäki (Finnland) wurde über die Installierung einer "World Anti-Doping Agency" (WADA) diskutiert und es wurden diebezüglich wichtige gemeinsame Schritte gesetzt. Sportstaatssekretär Peter Wittmann: "Es ist sehr erfeulich, daß sich eine weitgehende Annäherung an die Pläne des Internationalen Olympischen Komitees ergeben hat. Obwohl das IOC noch die Kriterien für den Standort festlegen muß, hat Wien als Standort dieser für den Sport so wichtigen Einrichtung sehr gute Chancen. Dies deswegen, weil viele Argumente pro Wien sprechen, was auch durch eine breite Unterstützung seitens der EU-Mitgliedsländer ganz klar dokumentiert wird. Für den Standort Wien sprechen unter anderem der geographische Faktor und das geopolitische Element sowie die Professionaliät der Bundeshauptstadt bei der Austragung internationaler Großsportveranstaltungen. Auch die Tatsache, daß Wien bereits Sitz vieler internationaler Organisation ist, steigert unsere Chancen das Rennen zu machen".

In diesem Zusammenhang verwies der Sportstaatssekretär auf die bereits vorhandene Infrastruktur und zwar in der Form, daß in der UNO-City die entsprechenden notwendigen Büroräumlichkeiten zur Verfügung stehen. Außerdem soll das Labor in Seiberdorf noch bis Ende 2000 die entsprechende IOC-Akkreditierung erhalten.

Als Gründungstermin für die WADA ist der 10. November 1999 vorgesehen. Das voraussichtlich 26-köpfige Führungsgremium der WADA wird den endgültigen Ort bestimmen. Grundsätzlich steht die Zusammensetzung dieses Gremiums in der Form fest, daß der Sport und die Politik diese Organisation paritätisch kontrollieren werden. Es sollen jeweils zwei Vertreter des Europarates und der Europäischen Union in das Kontrollorgan (Board) entsandt werden.

"Uns ist es wichtig, diese Anti-Doping Agentur auf jeden Fall noch im November zu gründen, um einen Einsatz noch vor den Spielen 2000 in Sydney gewährleisten zu können", sagte Staatssekretär Wittmann zur weiteren Vorgangsweise und fuhr fort: "Unsere gemeinsamen Bemühungen und Maßnahmen für einen fairen und sauberen Sport finden auch außereuropäische Anerkennung und Wertschätzung. In einem Brief der US-Regierung, der vor kurzem bei der EU-Kommission eingetroffen ist, haben die Vereinigten Staaten ihre Bereitschaft zur Mitarbeit in der WADA zum Ausdruck gebracht. Aber auch Südamerika und Asien zeigen großes Interesse an der WADA", schloß der Staatssekretär.

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