Schweitzer: Marathon ungeeignet für politische Kontroversen

Völlig deplazierte Proteste

Wien, 1999-10-27 (fpd) - Als völlig deplaziert bezeichnete der freiheitliche Abg. Mag. Karl Schweitzer die angekündigten Proteste gegen die Teilnahme Jörg Haiders am New-York-Marathon. ****

Schweitzer - der wie bereits 1996 gemeinsam mit Haider in New York an den Start gehen wird - verwies auf die völkerverbindende Grundidee des Sports. Ein sportliches Großereignis sei ein denkbar ungeeigneter Ort für politische Kontroversen. Gerade in Österreich habe der Marathonlauf in den letzten Jahren gezeigt, daß sportliche Fairneß parteiübergreifend sei, wobei Schweitzer an die gemeinsamen Läufe mit Martin Bartenstein, Karl Schlögl oder Josef Cap erinnerte.

Um so unverständlicher seien nun die angekündigten Proteste der "Anti-Defamation-League" in New York. Es sei höchst bedauerlich, wenn jemand den Marathon zur politischen Propaganda mißbrauche. Schweitzer verlieh zuletzt seiner Hoffnung Ausdruck, daß doch letztlich der sportliche Gedanke im Vordergrund stehen werde. (Schluß)

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