ots Ad hoc-Service: Masch. Berthold Hermle <DE0006052830>

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Hermle in den ersten neun Monaten 1999 mit kraeftigem Plus Deutlicher Umsatz- und Ergebniszuwachs im Gesamtjahr erwartet

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG konnte ihre Expansion in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschaeftsjahres 1999 weiter fortsetzen. Im Konzern, der neben der Berthold Hermle AG die Vertriebsgesellschaft Hermle + Partner Vertriebs GmbH umfasst, stieg der Umsatz zum Stichtag 30.9.99 auf 82,9 Mio Euro. Gegenueber dem entsprechenden Vorjahreswert von 59,3 Mio Euro, der wie alle weiteren Angaben zum Konzern um die Ende 1998 veraeusserte PTM GmbH, Mahlstetten, bereinigt wurde, entspricht das einem Zuwachs von fast 40%. Der Exportanteil am Geschaeftsvolumen stieg weiter auf 32,6% (Vj.: 31,4), auf das Inland entfielen 67,4% (Vj.: 68,6). Das Ergebnis der gewoehnlichen Geschaeftstaetigkeit hat sich etwa proportional zum Umsatz erhoeht. Damit konnte Hermle dem anhaltenden Preisdruck in der Branche erneut standhalten.

Fuer das Gesamtjahr 1999 erwartet der Werkzeugmaschinenhersteller im Konzern eine Umsatzsteigerung auf spuerbar ueber 100 Mio Euro (Vj.: 92). Das Ergebnis der gewoehnlichen Geschaeftstaetigkeit wird mit dieser Entwicklung in etwa Schritt halten (Vj.: 19,4 Mio Euro).

Impulse erhielt Hermle unter anderem von dem im April 1999 eroeffneten Vorfuehrzentrum in Kassel-Lohfelden sowie von der Neuvorstellung der Maschinenmodelle U 1000 und C 1200 U. Darueber hinaus wirkte sich die erfreuliche Entwicklung der Vertriebsgesellschaft HPV positiv aus.

Der Start der Ende 1998 gegruendeten HLS Hermle-Leibinger Systemtechnik GmbH, die Hermle-Maschinen seit Jahresmitte mit zusaetzlichen Technologien ausstattet, verlief planmaessig. Die Schweizer Vertriebs- und Servicegesellschaft Hermle Schweiz AG hat ihre Akquisetaetigkeit im zweiten Quartal aufgenommen und bereits erste Auftraege abgewickelt. Beide Gesellschaften sind im Konsolidierungskreis zum 30.9. noch nicht enthalten.

Die Zahl der Beschaeftigten hat sich im Hermle-Konzern vor allem durch Neueinstellungen in den Bereichen Service, Schulung und Anwendungstechnik bis Ende September im Stichtagsvergleich um 34 auf 433 Mitarbeiter erhoeht. Der Personalaufwand nahm im Konzern unterproportional zum Umsatz um rund 21% auf 16,0 Mio Euro zu (Vj.:
13,2). Damit reduzierte sich der Anteil der Personalkosten am Umsatz von 22,3% auf 19,3%.

Die Sachinvestitionen betrugen per 30.9.99 konzernweit 2,4 Mio Euro (Vj., 1,5) und betrafen schwerpunktmaessig den Bau eines neuen Vorfuehrzentrums in Gosheim, das im Fruehjahr 2000 eroeffnet wird, sowie die Erweiterung der flexiblen Fertigungszelle fuer die Grossteilefertigung um ein weiteres Bearbeitungszentrum. Die Abschreibungen auf Sachanlagen lagen bei 2,5 Mio Euro (Vj.: 2,0)

Parallel zur Branchenentwicklung hat sich die Auftragslage bei der Hermle AG nach dem kraeftigen Schub 1998 im bisherigen Jahresverlauf normalisiert. Ausserdem wurden bewusst ausschliesslich kostendeckende Auftraege hereingenommen. Die Bestellungen beliefen sich im Konzern in den ersten neun Monaten 1999 auf 68,2 Mio Euro und lagen damit rund 29% unter dem extrem hohen Vorjahreswert (Vj.: 95,8). Verglichen mit dem entsprechenden Wert fuer 1997 ergibt sich im laufenden Jahr aber bereinigt um die PTM ein Zuwachs um fast 50%. Der Auftragsbestand betrug Ende September 1999 30,4 Mio Euro (Vj,: 55,1). Vor diesem Hintergrund rechnet Hermle fuer das Jahr 2000 mit einer Konsolidierung des Geschaeftsvolumens auf zufrieden stellend hohem Niveau. Sollten sich die derzeit sichtbaren Anzeichen einer Konjunkturbelebung festigen, kann das Unternehmen auf die zusaetzlichen Marktchancen durch seine flexiblen Strukturen aber sofort reagieren. Die Vorbereitungen hierfuer sind getroffen.

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