Weninger: Parkpickerl - Niederösterreichs Pendler brauchen Hilfe

Parkraumbewirtschaftung - ab 2. November nun auch der 3. Bezirk betroffen

St. Pölten (SPI) - "Wien setzt seine Parkraumbewirtschaftung weiter fort. Diesmal ist der dritte Wiener Gemeindebezirk an der Reihe - er wird ab 2. November 1999 in eine einzige große Kurzparkzone umgewandelt. Es ist hinlänglich bekannt, dass die Bundeshauptstadt seit langem mit einem "Parkplatzproblem" kämpft und dass das Wiener Umland parallel dazu einem steigenden Verkehrsaufkommen ausgesetzt ist. Täglich sind mehr als 200.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, die nach Wien auspendeln um dort zu arbeiten, von dieser Entwicklung betroffen", so der Mödlinger SP-Landtagsabgeordnete Hannes Weninger zur Verkehrsproblematik. Es müssen endlich Taten gesetzt werden, um das Verkehrsdesaster langfristig so in den Griff zu bekommen. Die Wiener Verantwortungsträger sind dabei aufgerufen, auch auf die Interessen Niederösterreichs Rücksicht zu nehmen. Eine unabgestimmte Vorgehensweise hilft natürlich nur der Stadt Wien, indem sie ihr Parkplatzproblem immer mehr stadtauswärts und somit letztendlich nach Niederösterreich verlagert. "Ich löse kein Problem, indem ich es von mir wegschiebe", kritisiert der Mödlinger Mandatar.****

"Natürlich ist mir klar, dass für eine umfassende Lösung Wien und NÖ eng zusammenarbeiten müssen. NÖ muss hier ganz gezielt seinen Beitrag leisten. NÖ-Landesverkehrsreferent Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll ist hier gefordert, mit seinem Wiener Bürgermeister Michael Häupl in Verhandlungen zu treten, um den Tausenden nö. Pendlern endlich Hilfe angedeihen zu lassen. So wäre beispielsweise die Schaffung eines Pender-Parkpickerls sicher ein gangbarer Weg, wobei NÖ selbstverständlich auch finanziell gefordert wäre", so Weninger weiter. Zünglein an der Waage bei einer seriösen und langfristigen Problemlösung wird wohl sein, dass man die Attraktivität der öffentlichen Verkehrsmittel erhöht. In diesem Zusammenhang wäre die Ausweitung der Wiener Kernzone um eine VOR-Außenzone ein zentraler Punkt. Weiters ist die kreuzungsfreie Führung der Badener Bahn und ihre Einbindung in das Wiener U-Bahnnetz eine wichtige Notwendigkeit. Zusätzlich müsste man noch das Wagenmaterial der Züge komfortabler ausstatten, die Fahrpläne verdichten und weitere notwendige Park & Ride Anlagen schaffen. Dass dies nur gemeinsam umgesetzt werden kann und daher eine enge Kooperation von Wien und vor allem Niederösterreich notwendig ist, muss uns wohl allen klar sein", so LAbg. Weninger abschließend.
(Schluss) sa/fa

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