Güterzugunfall in Gramatneusiedl

Keine Verletzten, Waggon mit Heizöl beschädigt, Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren

Wien (öbb): In der vergangenen Nacht von Freitag auf Samstag kam es um Mitternacht zu einer Kollision zweier Güterzüge. Ein von Ungarn nach Deutschland fahrender Güterzug fuhr aus bisher noch nicht geklärter Ursache in die Flanke eines entgegenkommenden Güterzuges Richtung Wiener Neustadt. Beide Züge waren mit geringer Geschwindigkeit (unter 40 km/h) unterwegs. Es gab keine Verletzten. Von der Kollision sind insgesamt 12 Güterwaggons betroffen. Ein Güterwaggon war mit "Heizöl-leicht" beladen. Rund die Hälfte des Ladegutes ist an der Unfallstelle ausgetreten. Seit Mitternacht sind über 50 Einsatzkräfte und Umweltexperten von der Feuerwehr und den ÖBB mit der fachgerechten Entsorgung des Heizöls sowie den Aufräumarbeiten beschäftigt. Das betroffene Erdreich wird bereits abgetragen. ****

Der Sachschaden bewegt sich in Millionenhöhe. Eine Expertenkommission der ÖBB analysiert die Schadensursache. Für den internationalen Reiseverkehr nach Ungarn ergeben sich nur geringe Auswirkungen. Durch die Beschädigung der Fahrleitung fahren die ÖBB die nächsten Züge mit Dieselloks, die Schnellzüge werden über Wampersdorf umgeleitet. Für die Regionalzüge ist zwischen den Bahnhöfen Himberg und Götzendorf ein Schienenersatzverkehr mit Bahnbussen eingerichtet.

(Schluss)

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