Korrektur zu OTS 118: VP-ULM: Intakte Familien sind der beste Schutz für Kinder

Familien müssen ideell und materiell gestärkt werden

Wien (ÖVP-Klub) Für eine scharfe und konsequente Verfolgung von Kindesmißbrauch sprach sich der Erstredner der Wiener ÖVP in der "Aktuellen Stunde" des heutigen Wiener Landtags, LAbg. Dr. Wolfgang ULM, aus. "Der Mißbrauch von Kindern ist eines der übelsten Verbrechen überhaupt", so ULM.***

ULM konstatierte weitgehende Einigkeit bei allen Fraktionen des Wiener Landtags in Fragen des Kinder- und Jugendschutzes. "Es ist keine Frage, daß der Mißbrauch der jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft zu den moralisch schlimmsten Verbrechen zählt", stellte ULM fest. Dieser Tatsache müsse auch durch eine entsprechende Gesetzgebung Rechnung getragen werden. "Es ist unerträglich, daß viele Täter mit viel zu geringen Strafen davonkommen." Es sei auch völlig klar, daß man die infrastrukturellen Möglichkeiten zur Verfolgung solcher Verbrechen in ausreichendem Maße zur Verfügung stelle. "Dazu zählt selbstverständlich auch die ensprechende Ausrüstung der Polizei, um beispielsweise Kinderpornographie im Internet verfolgen zu können."

Der VP-Politiker sprach sich in diesem Zusammenhang auch deutlich für die Verbesserung des Opferschutzes aus. "Oft ist es ja so, daß der oder die Täter aus der Familie der betroffenen Kinder kommen." Hier müsse verstärkt darauf geachtet werden, daß es für die Kinder spezielle Möglichkeiten der Kontaktaufnahme zu beratenden Stellen gibt. "Wir dürfen nicht zulassen, daß die Verfolgung der Täter am Schamgefühl der Betroffenen scheitert", erklärte ULM.

ULM brach aber auch eine Lanze für die ideelle und materielle Unterstützung der Familien im Allgemeinen. "Kinder- und Jugendschutz ist ein wichtiger Bestandteil der VP-Familienpolitik." Eine intakte Familie bedeute für die Kinder Schutz und Geborgenheit. Diese Verantwortung liege im überwiegenden Maß bei den Familien selbst. "Was die Politik aber tun kann, ist die Familie generell noch mehr als bisher zu stärken. Das gilt sowohl für die materielle als auch für die gesellschaftliche Komponente." Die Wiener ÖVP werde jedenfalls weiterhin dafür eintreten, daß den Familien in der österreichischen Gesellschaft wieder der entsprechende Stellenwert zukomme.***

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