KV-Abschluss für rund 5700 Angestellte in der Stein- und keramischen Industrie

Ist-Gehälter steigen um 1,4 Prozent

Wien (GPA/ÖGB/WKÖ). Für die rund 5700 Angestellten in der Stein- und keramischen Industrie gilt ab 1. November 1999 ein neuer Kollektivvertrag. Die KV-Partner einigten sich auf eine Ist-Gehaltserhöhung um 1,4 Prozent. Die Mindestgrundgehälter werden um 2,2 Prozent angehoben. Die Lehrlings- und Aufwandsentschädigungen steigen um 2,3 Prozent. Beide Seiten betonten den konstruktiven Verhandlungsverlauf. Der Kollektivvertrag für die Angestellten der Stein- und keramischen Industrie wird im Rahmen der Globalrunde der GPA verhandelt.++++
Im Rahmenrecht für die Angestellten konnten sich die KV-Partner auf wesentliche Neuerungen einigen. So werden hinkünftig unter anderem die Dienstzeiten bei Unternehmen im Ausland angerechnet. Gleichzeitig wurden Modernisierungen bei den Verwendungsgruppen beschlossen. Die Dienstfreistellung bei der Prüfungsvorbereitung wurde auf den Bereich der Fachhochschulen ausgeweitet. Weiters wird eine Arbeitsgruppe zur Thematik "Aus- und Weiterbildung" eingesetzt. (am)

ÖGB, 22. Oktober 1999 Nr. 505

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Axel Maier
Tel. (01) 313 93/521 Dw. bzw. 0664/256 05 58
WKÖ, Fachverband der Stein- und keramischen Industrie
Mag. Robert Wasserbacher
Tel. (01) 501 05/3534 Dw.

GPA, Sektion Industrie und Gewerbe

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB/NGB