Das neue Mechanikwerk Wien der Siemens AG Österreich - Start als technologischer Marktführer am Standort Wien-Simmering

Wien (OTS) - Die Vorfertigung des EWW - Elektronikwerk Wien - mit Sitz in Wien-Floridsdorf wurde mit Oktober 1999 in die Selbständigkeit "entlassen". Als "MWW -Mechanikwerk Wien" wurde es als selbständige Tochtergesellschaft des EWW in einem neuen Werk am Standort Wien-Simmering konzentriert. Das neue MWW, unter dem Namen "Metallbearbeitungs GmbH" registriert, besitzt einen High Tech-Maschinenpark und präsentiert sich mit über 100 Mitarbeitern als "Big Player" in der Mechanik-Fertigung am österreichischen Markt.

"Wir haben 100 Millionen Schilling investiert, 32,5 Millionen davon in eine österreichweit einmalige Konfiguration. Damit gehen wir den externen Markt an", gibt Geschäftsführer Richard Pfister die Marschrichtung des Mechanikwerks Wien vor. Die Siemens-Tochter hat am neuen Standort im 11. Wiener Gemeindebezirk eine Laserschneideanlage, die sich am Letztstand der Technik befindet, aufgestellt. An drei Nippelmaschinen ist ein vollautomatisiertes Blechlager mit 280 Lagerplätzen für Formate von 3 x 1,5 m angeschlossen. Metalle und Bleche werden auf Knopfdruck aus dem Lager ausgehoben und zur Bearbeitung befördert, der Hochleistungslaser schneidet mit absoluter Präzision das gewünschte Werkteil zu. Die technologische Marktführerschaft ist mit dieser innovativen Lösung gesichert.

Die hohe Flexibilität und Genauigkeit ermöglichen es dem nach ISO 9001 zertifi-zierten Unternehmen, noch besser auf individuelle Kundenwünsche einzugehen, absolute Termintreue zu halten und auch Einzelstücke kostengünstig zu fertigen. "Wir bieten neue Dimensionen an Schnelligkeit", freut sich Richard Pfister, "wenn uns ein Kunde Daten per Mail zuschickt, kann er sich auch schon ins Auto setzen, um die fertigen Stücke bei uns abzuholen, soferne es sich nicht um eine Massenfertigung handelt."

Die breite Palette an Leistungen - Laserteile, Blechkonstruktionen, Schweiss-konstruktionen, Gehäuse und Schränke, Vorfertigungsteile, reproduzierbare Teile, Oberflächen - kann mit geringem Personalaufwand und damit kostengünstig produziert werden.

Dennoch finden alle 105 schon bisher im Unternehmen tätigen Mitarbeiter im MWW weiterhin Beschäftigung. Die Firmenleitung läßt keinen Zweifel darüber aufkommen, daß zufriedene Mitarbeiter und gesicherte Arbeitsplätze ein wichtiges Betriebsziel sind. Die eingespielte Mannschaft mit ihrem umfassenden Know-how und die große Erfahrung in der Metallbearbeitung sind neben der High-tech-Ausrüstung eine hervorragende Basis für den wirtschaftlichen Erfolg.

Siemens-Generaldirektor Dipl. Ing. Albert Hochleitner hebt den regionalpolitischen Aspekt des Mechanikwerkes hervor. "Mit der Etablierung des neuen MWW haben wir einmal mehr unsere Bereitschaft und unsere Fähigkeit unter Beweis gestellt, hier in Wien Wertschöpfung zu generieren und zu erhalten. Wir bekennen uns zum Wirtschaftsstandort Wien und dazu, nach neuen Themen sowie Inhalten Ausschau zu halten - und so letztendlich auch unseren hochqualifizierten heimischen Arbeitskräften eine gute Zukunft zu ermöglichen. Eine wettbewerbsfähige Fertigung ist hier ein wertvoller Baustein", so der Generaldirektor.

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