CERE: "Erneuerbare Energieträger" Journalistenseminar

Wien (OTS) - Liebe Kolleginnen und Kollegen von den Energie-/Ökologie-Fachmedien,

als Fachjournalisten ist Ihnen der Bereich "Erneuerbare Energie" ein geläufiges Thema.

CERE (Center of Excellence for Renewable Energy) ist Österreichs einziges bundesweites Energieeinsparungsnetzwerk, dessen Partner alle wesentlichen erneuerbaren Energietechnologien planen und umsetzen. Dadurch ist CERE - einzigartig - in Österreich in der Lage, multivalente Energiesysteme anzubieten. Diese Kombination von Bioenergie, Photovoltaik, Brennstoffzellen, Geothermie, Kleinwasserkraft, Solarenergie, Windenergie u.v.a.m. ermöglicht einen optimalen Energieversorgungsmix. Ganze Ortschaften könnten so -weitgehend autonom vom Netz - die Bevölkerung versorgen. Dass damit eine bedeutende Verringerung der Umweltbelastung verbunden ist, versteht sich von selbst.

CERE freut sich, Sie als technologieorientierte(n) Journalisten(In) zum ersten Journalistenseminar "Erneuerbare Energie" einzuladen.

Termin: Mittwoch, 27. Oktober 1999; 16:00 bis etwa 20:00 Uhr,
im Palais Eschenbach; 1010 Wien, Eschenbachgasse 11; 1. Stock.

Die Spezialreferate sind vom Feinsten - wobei genügend Zeit für fachspezifische Diskussionen bei einem erlesenen Buffet bleibt.

Die Referenten:

+ Herr Univ. Doz. Dr. Johann Goldbrunner; Technisches Büro Geoteam; berichtet über das derzeit modernste Geothermie-Projekt Geinberg. Die Bohrung wurde mit einer Bestandssonde in Form einer Doublette vorgenommen, bei der das aus der abgelenkten Bohrung geförderte Wasser thermisch abgearbeitet und in die zweite Bohrung reinjiziert wird. Die geothermische Energie von sieben MW wird für Fernwärmeversorgung, industrielle Prozesse, die Beheizung von Glashäusern und ein Thermalbad genutzt.

+ Herr Dipl. Ing. Dr. Hansjörg Hauer; Arsenal Research; bietet kompakte Informationen über Windkraftprojekte; Fragen der Netzanbindung, der Netzverträglichkeit, sowie des Energiemanagements. Dabei helfen langjährige Erfahrungen aus der traditionellen Prüftechnik kombiniert mit zukunftsorientierter Technik, um problemspezifische Lösungen für Fragen der Windkraft aufzuzeigen.

Von größtem Interesse bei der Errichtung einer Windkraftanlage ist die Wirtschaftlichkeit des eingesetzten Kapitals, die Anschlußbedingungen und Einspeiserichtlinien. Ein aktuelles Thema ist - im Hinblick auf Errichtung im alpinen Raum - der Blitzschutz. Durch die immer größer werdende Anzahl der schwerpunksmäßig im Osten des Bundesgebiets gelegenen Windkraftanlagen kommt es auch zu einer Sensibilisierung der Anrainer von Windkraftanlagen. (Schattenwurf, Geräuschentwicklung, etc.) Neueste Problemlösungen dazu werden vorgestellt.

+ Herr Prok. Dir. Kurt Atzgerstorfer; VA-Tech Elin EBG berichtet über ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt einer ökologisch und ökonomisch arbeitenden Fernwärmeversorgung (d.i. eine multivalente Energieversorgung).

Um im ländlichen Bereich den hohen Schadstoffausstoß durch den Hausbrand nicht nur in den Kernzonen zu verringern, sondern auch in den Randzonen ein= e wirtschaftliche Wärmeversorgung zu erreichen, wurde die Zweikreis-Fernwärme mit biogenen Energien entwickelt. Erstmalig in Europa wurde in der Gemeinde Güttenbach im südlichen Burgenland (Bezirk Güssing) ein Projekt einer Zweikreis-Fernwärme-Anlage realisiert. Nach 1 1/2-jähriger Bauzeit wurde die Anlage errichtet und in Betrieb genommen. Sie dient als Ergänzung zu einer zentralen und dezentralen Wärmeversorgung eines Ortsgebietes. Als Wärmequellen dienen erneuerbare Energien, Rohstoffe und Umweltenergien (Rapsöl, Hackgut, Erdwärme, Wasser und Luft).

Da das Journalistenseminar genügend zeitlichen Raum für individuelle Fragen seitens der Medienvertreter geben muss, haben wir uns auf die Einladung ausgewählter Fachjournalisten konzentriert. Dementsprechend rechnen wir mit Ihrem Kommen. Wir bitten daher unbedingt um Rückmeldung: T: 01-587-36-33/24, F: 01-587-01-92; E:
oest.gewerbeverein@apanet.at

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Gewerbeverein,
Dr.Herwig Kainz,
Tel.:01-587 36 33/30,
Email: oest.gewerbeverein@apanet.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OGV/OTS