Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in Niederösterreich

LH Pröll: Land forciert Straße wie auch öffentlichen Verkehr

St.Pölten (NLK) - "Für die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Niederösterreich, für eine funktionierende Mobilität im Interesse der Lebensqualität und der Siedlungsentwicklung in den Regionen sowie im Interesse der Sicherheit braucht Niederösterreich ein gut ausgebautes Straßennetz wie auch attraktive öffentliche Verkehrsmittel." Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll konkretisierte heute die geplanten Ausbaumaßnahmen in den nächsten 10 Jahren. Auf Grundlage des im Frühjahr beschlossenen 15-Milliarden-Schilling-Ausbaupaktes für Niederösterreichs Straßen werden bereits zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. Dazu gehören der weitere vierspurige Ausbau der B 3 zwischen Tulln und Frauendorf, die Umfahrung Ziersdorf, die A1-Aschlußstelle Loosdorf, die Fertigstellung des 1. Bauabschnittes der Südumfahrung Tulln, der weitere Ausbau der B 37 zwischen Gföhl und Großmotten sowie der Bau der Kriechspur bei Rindlberg im Zuge der B 41. Pröll: "Hier handelt es sich um Baumaßnahmen in der Größenordnung von rund 2 Milliarden Schilling."

Um raschest den weiteren Ausbau des hochrangigen Straßennetzes in Niederösterreich vorantreiben zu können, werde das Land die Planungsarbeiten für den Bau der Nordautobahn, den Ring um Wien, der Weinviertel-Schnellstraße, den weiteren Ausbau der B 3 bis Krems mit der Donaubrücke Traismauer und den Anschluß an die S 33 sowie den sechsspurigen Ausbau der A 1 mit Pannenstreifen und den Bau der Spange Kittsee vorfinanzieren, so Pröll. Der Landeshauptmann erwartet sich von der neuen Bundesregierung, wie immer sie auch aussehen möge, daß der mit dem Bund beschlossene Pakt zum Ausbau der NÖ Straßennetzes "auf Punkt und Beistrich" eingehalten werde.

Gleichzeitig soll auch der öffentliche Verkehr attraktiver gemacht werden. Dazu gehören, so der Landeshauptmann, in erster Linie der Ausbau von Park-and-ride-Anlagen. "Bis 2005 wird es in Niederösterreich 40.000 Stellplätze geben." Gleichzeitig wird das Schienennetz im niederösterreichischen Zentralraum (Krems - St.Pölten - Lilienfeld) ausgebaut. Kosten: rund 2,2 Milliarden Schilling. Weitere Maßnahmen sind der Ausbau der S 2 bis Laa an der Thaya (Kosten rund 1,8 Milliarden Schilling) und die Errichtung von Lärmschutzwänden entlang bestehender Eisenbahnstrecken.

Aus aktuellem Anlaß nahm der Landeshauptmann auch Bezug auf die Geisterfahrer auf den Autobahnen in Niederösterreich. Neben baulichen Maßnahmen wie beispielsweise Kreisverkehre werden zusätzliche Warntafeln aufgestellt. Pröll: "Als erstes Bundesland hat Niederösterreich bereits 75 gut sichtbare Warntafeln plaziert." Weitere 75 sollen laufend, so bald sie von der Produktionsfirma geliefert werden, noch hinzukommen. Fix sei auch, so Pröll, daß auf der A 4 im Raum Fischamend eine "Geisterfahrerkralle" installiert wird. Auch eine zweite soll, nach Abschluß der derzeit laufenden Untersuchungen, angebracht werden. Es werde auf jeden Fall Vorsorge getroffen, so der Landeshauptmann, daß Einsatzfahrzeuge sicher auffahren können.

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