Hager: Buchpreisbindung : Wettbewerbspolitik hat Kulturpolitik zu unterstützen

Wien, 1999-10-21(fpd) - "Einmal mehr ist darauf hinzuweisen, daß die verschiedenen EU-Politiken nicht gegeneinander gerichtet sein dürfen, sondern zusammenzuwirken haben. Gerade im Fall der Buchpreisbindung gilt dies im besonderen Maße", meinte heute der freiheitliche EU-Parlamentarier Prof. Dr. Gerhard Hager anläßlich der zum wiederholten Male angekündigten Entscheidungsnähe in der Frage der grenzüberschreitenden Buchpreisbindung.****

Schon die kontroverse Diskussion vor der zuletzt für im Juli dieses Jahres geplanten Entscheidung der Kommission hätte gezeigt, wie sensibel dieses Thema sei. Ein sich anscheinend abzeichnender Kompromiß, daß die Buchpreisbindung für einige Jahre nach Erstveröffentlichung des Werkes bestehen bliebe, danach aber freigegeben würde, sei Indiz dafür, daß noch alles im Fluß sei. "Die Kommission muß gerade in dieser Angelegenheit mit Augenmaß vorgehen. Im Zweifel hat sie die Entscheidung nach dem Grundsatz ‚In dubio pro cultura‘ zu treffen," plädierte Hager für die Beibehaltung der Buchpreisbindung. (Schluß)

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