LIF: Wiener Landesorganisation wird 17 Millionen zur Sanierung der Bundesfinanzen beisteuern

Entsprechende Einigung wurde im gestrigen Landesforum erzielt

Wien (OTS) "Ich bin froh, dass das Wiener Landesforum seinen Willen zu einer Investition in eine gemeinsame politische Zukunft des Liberalen Forums einstimmig zum Ausdruck gebracht hat", resumierte heute die Bundessprecherin des Liberalen Forums, Heide Schmidt, das Ergebnis der gestrigen Sitzung des Wiener Landesforums. "Damit wurde die Chance gegeben, in einer schwierigen Situation den Weg in Richtung eines bundespolitischen Neubeginns des Liberalen Forums freizumachen."

In der gestrigen Sitzung des Wiener Landesforums wurde ein Beitrag der Landesorganisation zur Sanierung der Bundesfinanzen in der Höhe von 17 Millionen Schilling einstimmig beschlossen. "Vorausgesetzt, dass Rechnungshof und Magistrat keine gegenteilige Rechtsmeinung vertreten, werden die Wiener Liberalen in den kommenden zwei Jahren die Bundesorganisation mit den entsprechenden Mitteln der Parteienförderung unterstützen", sagte Gabriele Hecht, Landessprecherin des Wiener Liberalen Forums. Einigkeit bestand darin, dass die Wiener Landesorganisation eine Schlüsselrolle bei einem Neustart des Liberalen Forums spiele und dass daher die Kräfte auch und insbesondere im Bereich der Wiener Landesorganisation gebündelt werden müssen.

Auf dieser Grundlage basiert das von Gabriele Hecht in der gestrigen Landesforumssitzung vorgelegte Sanierungskonzept. Dies beinhaltet die um die Sanierungsbeiträge reduzierten Budgets der Landesorganisation für 2000 und 2001. Alle Organisationseinheiten des Landes müssen sich dementsprechend in den kommenden zwei Jahren einschränken.

Das Wiener Landesbüro wird aus den derzeitigen Büroräumen in kleinere und günstigere Räumlichkeiten übersiedeln. Seitens der Bezirksorganisationen werden ebenfalls Beiträge zur Sanierung der Bundesfinanzen geleistet werden. Aufgrund des vorgelegten Sanierungskonzeptes wird sich auch der Wiener Landtagsklub künftig einschränken müssen. Die Arbeit des Landtagsklubs als wichtigstes Standbein der liberalen Politik wird aber auch weiterhin gewährleistet sein. Offen bleibt die Frage der Finanzierung des Landtagswahlkampfes im Jahr 2001. "Hier werden wir auf Sponsoren und Spender angewiesen sein", so Hecht abschließend.

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