Muzik: Maßnahmen gegen Geisterfahrer - Auffahrmöglichkeit für Einsatzfahrzeuge muss sichergestellt sein

St. Pölten, (SPI) - "Die in den letzten Tagen ungewöhnliche Häufung von Geisterfahrern auf Niederösterreichs Autobahnen erfordert zweifellos rasche Maßnahmen. Eine neue Studie im Auftrag des Verkehrsministeriums soll nicht nur die Ursachen ans Tageslicht bringen, auch sollen Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit erarbeitet werden. Der menschliche Blutzoll durch Geisterfahrerunfälle auf Niederösterreichs Straßen muss beendet werden", begrüßt der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Labg. Hans Muzik, die angekündigten Maßnahmen des Verkehrsministeriums.****

"Im Rahmen der durchzuführenden Maßnahmen muss jedoch weiterhin gewährleistet sein, dass Einsatzfahrzeuge weiterhin rasch und ohne Verzögerung auch entgegen der Fahrtrichtung auf die Autobahnen und Schnellstraßen auffahren können. Weiterhin muss ein rasches Wechseln der Richtungsfahrbahnen möglich sein", stellt Muzik klar. Bei Unfällen und darauffolgender Sperre der Autobahn ist es Gendarmerie, Rettung und Feuerwehr vielfach nur entgegen der Fahrtrichtung möglich, rasch an den Unfallort zu kommen. Deshalb muss auch beim Einsatz von sogenannten "Fahrbahnkrallen" mit entsprechenden technischen Einrichtungen vorgesorgt werden, dass die Einsatzkräfte rasch darüber hinweg- oder vorbeifahren können.

"Weiters sollte geprüft werden, ob nicht die Verbesserung der Beschilderung bzw. der Einsatz von entsprechenden Warnleuchten ähnlich gute Ergebnisse bringen würde wie der Einbau von Fahrbahnkrallen. So würde möglicherweise eine Batterie von grellen Blitzlichtern den Autofahrer ebenso drastisch auf sein Fehlverhalten aufmerksam machen und ihn vom Weiterfahren abbringen", so der SP-Verkehrssprecher abschließend.
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