Siemens Service Desgin-Arbeitsplatz für TU-Institut -BILD

Wien (OTS) - Siemens setzt eine weitere Initiative in der Nachwuchspf lege: Student(inn)en des TU-Instituts für Kommunikationsnetze erhalten einen kompletten Service Design-Arbeitsplatz. Die offizielle Übergabe erfolgte am Montag, 18.10.1999, durch Siemens-Generaldirektor DI Albert Hochleitner.

Weltweit nimmt der Bedarf, Sprache, Daten und Bilder in großen Mengen zu übertragen, sprunghaft zu. Der Nachfrageboom nach innovativen Telekom- Diensten und hält die Anbieter in Atem und führt zu Engpässen bei der Rekrutierung von sachkundigem Personal. Dort, wo es für die staatlichen Ausbildungssysteme schwierig ist, mit dem Markttempo Schritt zu halten, sind die Unternehmen gefordert, eigene Initiativen zu setzen. Dies gilt für Siemens Österreich mit ihrem Entwicklungsbereich PSE in besonderem Maße, wo man an der vordersten Technologiefront rund um den Globus tätig ist.

Um einen weiteren Beitrag zur qualitativ hochstehenden Ausbildung des Nachwuchses zu leisten, rüstete Siemens das Institut für Kommunikationsnetze der TU Wien mit einem Service Design-Arbeitsplatz aus. Die offizielle Übergabe an den Instituts-Vorstand Univ.-Prof. DI Dr. Harmen van As erfolgte durch Siemens Österreich-Generaldirektor DI Albert Hochleitner am 18. 10. 1999 im Institut für Kommunikationsnetze.

er neue Arbeitsplatz enthält eine IN-SD-Hochleistungsworkstation RM 300-E 10 inklusive 21 Zoll-Bildschirm und Drucker. Zur Komplett-Ausstattung zählt ebenso ein Hub für die lokale Netzbildung. Die Hardware stellte Siemens Deutschland zur Verfügung, die Service Design-Software unterstützt als grafischer Editor die Erstellung von IN-Diensten - so wie sie auch von der PSE eingesetzt wird. Neben der Einschulung übernimmt PSE auch die laufende Betreuung des neuen TU-Arbeitsplatzes.

Mit dem Service Design-Arbeitsplatz bietet Siemens den Student(inn)en die Möglichkeit, anhand von state of the Art-Technologien, Intelligent Network-Bausteine und Ablaufkonzepte zu entwickeln sowie zu testen. "Wir sind als führendes High Tech-Unternehmen sehr daran interessiert, dass der Nachwuchs zukunfts- und praxisorientiert ausgebildet wird", so Hochleitner. Dies schaffe die besten Voraussetzungen für den nahtlosen Einstieg in den Beruf. Angesichts des weltweiten Booms am Telekom-Sektor sei der Bedarf an kompetenten Arbeitskräften sehr hoch. Hochleitner: "Eine fundierte Ausbildung, die Theorie und Praxis miteinander verbindet, ist eine der Grundlagen für den individuellen Erfolg." Hochleitner wies in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass Siemens alleine bei der PSE in Österreich über 3.000 und im benachbarten Ausland fast 1.000 High Tech-Arbeitsplätze geschaffen habe.

Weltweiter Erfolg mit Intelligenten Netzen made by Siemens Österreich

Die herausragende Siemens- und PSE-Kompetenz in der Telekommunikation zeigt sich anhand einer Vielzahl von bedeutenden nationalen und internationalen Projektabwicklungen wie auch der Mitarbeit in den verschiedensten Standardisierungsgremien und im EU-Forschungsprojekt FRAMES. Was den heimischen Markt betrifft, so setzt neben der Telekom Austria die überwiegende Mehrzahl der alternativen Betreiber - z. B. UTA, tele.ring, Citykom, MIT, Pegasus, COLT und TelePassport - auf die innovativen Sprach- und Datenvermittlungstechnologien designed by Siemens.

Ebenso wie in den anderen Tätigkeitsbereichen ist die PSE im Geschäftszweig "Intelligente Netze" einer der weltweit führenden Entwicklungsstandorte für innovative Produkte und Dienstleistungen. IN-Lösungen wurden bislang weltweit bei rund 70 Telekom-Netzbetreibern erfolgreich installiert. Aktuelle IN-Projekte sind u. a. T-mobil/Stuttgart, COLT/Frankfurt, ARCOR/Frankfurt, Cegetel/Paris, France Telecom/Paris, Comviq Tele2/Schweden, Airtel/Madrid, Rostelecom MMT/Moskau, Excelcom/Jakarta, PLDT/Manila, UNICOM/China sowie OMNIPOINT/USA.

Die Technologie des Intelligent Network ermöglicht eine äußerst flexible, kostengünstige, qualitativ hochwertige und funktionelle Erweiterung von bestehenden Telekom-Netzen (Festnetze und Mobilnetze). Zielsetzung ist es, Mehrwertdienste (value added services) kurzfristig in marktgerechter Form zur Verfügung zu stellen. Beispiele dafür ist etwa der prepaid-Dienst klax.max, die Realisierung von "virtual private networks" (etwa auf Basis eines HICOM-Verbundes) oder von TelevotingSystemen.

Zahlen bestätigen die technologische Weltspitze von Siemens

Siemens zählt zu den führenden Weitmarkt-Anbietern von Informations- und Kommunikationstechnologien und deckt als einziger Hersteller das gesamte Leistungsspektrum ab. In besonders innovativen Segmenten nimmt Siemens sogar die führenden Positionen ein.

Im Bereich Information and Communication Networks (ICN) generiert Siemens einen globalen Umsatz von über 160 Mrd. Schilling (11,7 Mrd. Euro), beschäftigt 60.000 Mitarbeiterinnen und ist in mehr als 160 Ländern präsent.

(Siehe auch APA/AOM - OTS-Bild
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