- Weiter Streit bei den Liberalen um das Sanierungskonzept der in

Wien (OTS) - Millionenschulden geschlitterte Partei.
- LiF-Wien-Chefin Gabriele Hecht erwartet im NEWS-Gespräch

Gutachten des Rechnungshofes, wonach Finanzhilfe für den Bund unzulässig sei.
Utl: Vorausmeldung NEWS 42/20.10.1999 =

Die Eiszeit im Liberalen Forum hält an. Die
Bundespartei setzt in ihrem Sanierungskonzept zur Abtragung ihre auf 30 Millionen Schilling geschätzten Schulden nach wie vor auf die Ersparnisse und die - bereits verpfändete Parteienförderung der Wiener Landespartei. Deren Chefin Gabriele Hecht hält allerdings nach wie vor an der Zweckwidmung der Förderungen für politische Arbeit in Wien fest, berichtet NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe. Die gegenteilige Auskunft aus der Rechtsabteilung des Wiener Rathauses will Hecht nicht zur Kenntnis nehmen. "Ich glaube der Rechnungshof sieht das anders", meint sie im NEWS-Gespräch. Das Gutachten des Rechnungshofs will Hecht abwarten, bevor sie das Sanierungskonzept der Bundespartei akzeptiert.

Die Parteispitze will allerdings schon am Donnerstag mit der CA verhandeln. Eine Finanzspritze für die Bundespartei kann sich Hecht nur mit Zustimmung ihres Landesforums vorstellen und "Wir müssen 2000 oder 2001 einen Wiener Wahlkampf führen können". Das notwendige Budget dafür laut Hecht: "Als Partei, die nicht mehr im Parlament vertreten ist und daher weniger öffentliche Aufmerksamkeit genießt, und bei der zu erwartenden Materialschlacht werden wir schon 20 Millionen Schilling brauchen."

Im Bundes-LiF quittiert man Hechts Abwarten mit Verärgerung. "Der Schaden für die Partei durch diese Diskussion ist schon mit freiem Auge sichtbar", meint Bundesgeschäftsführer Michael Schiebel gegenüber NEWS.

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