Schnell: "Fristlose Entlassung" für Mortier!

Aufgrund der Österreichbeschimpfung ist Mortier nicht tragbar

Wien, 1999-10-19(fpd) - "Die sofortige Vertragsauflösung mit dem künstlerischen Leiter der Salzburger Festspiele, Gerard Mortier, sollte die logische Konsequenz seiner unerhörten Österreichbeschimpfung im Ausland sein", erklärte heute der freiheitliche Landesparteiobmann Dr. Karl Schnell.****

Der freiheitliche Landeschef forderte Landeshauptmann Schausberger auf, umgehend eine Vertragsauflösung mit dem künstlerischen Leiter der Festspiele anzuordnen. Das Land, das in letzter Konsequenz der Arbeitgeber Mortiers sei, könne es nicht dulden, von seinem Angestellten aufs Übelste diffamiert und beschimpft zu werden. Mortier bezeichnete wie berichtet die Stadt Salzburg als "pro-nazistisch" und die Salzburger Kulturszene als "schon immer intolerant". "Jeder Angestellte der seinen Chef bzw. sein Unternehmen so bezeichnet, wird, berechtigterweise, sofort entlassen. Mortier hat sich durch seine wüsten Beschimpfungen selbst ins Abseits gestellt und seine Entlassung selbst unterschrieben", so Schnell.

"Den Salzburgern könne es nicht zugemutet werden, daß noch zwei Jahre ein "Mini-Peymann" an der Spitze der Salzburger Festspiele steht und von dort aus, mit einem Millionenvertrag ausgestattet, Land und Leute beschimpft", so Schnell.

Klestil hat hohe Landesauszeichnung und ist vor Beschimpfung zu schützen!

Auch die unberechtigten Vorwürfe gegen Bundespräsident Klestil seien schon ein Entlassungsgrund. "Das Land Salzburg hat anläßlich der letzten Festspieleröffnung Klestil die höchste Auszeichnung des Landes, das Großkreuz des Ehrenzeichens des Landes Salzburg, verliehen. Eine solche Auszeichnung bedeutet auch eine große Verantwortung des Landes gegenüber dem Geehrten. Beschimpfungen und Vernaderungen in Richtung des Bundespräsidenten sind von der Landesspitze massiv zurückzuweisen. Das Land hat sich dazu mit der Verleihung verpflichtet!", erwartet Schnell von Landeshauptmann Schausberger nicht nur klare Worte sondern auch Taten.

"Es wäre geradezu grotesk, wenn das Land Salzburg dem Beschimpfer und dem Vernaderer des Trägers der höchsten Auszeichung des Landes weiterhin eine Millionengage überweist", so Dr. Karl Schnell abschließend. (Schluß)

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