• 19.10.1999, 11:29:10
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  • OTS0099

Bauer: Niederösterreich konzipiert sein zweites "Ramsar-Gebiet"

NÖ Landesregierung nominierte heute Feuchtgebiete im Bezirk Gmünd

St. Pölten (SPI) - Am 2. Februar 1971 wurde in Ramsar (Iran) ein
Übereinkommen über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für
Wasser- und Watvögel von internationaler Bedeutung, getroffen.
Österreich ist neben mehr als 100 Staaten dieser Konvention
beigetreten und hatte vor Nennung des Waldviertels 9 sogenannte
"Ramsar-Gebiete". Nur eines von diesen neun Gebieten ist bis dato mit
den Donau-March-Auen in Niederösterreich beheimatet gewesen. "Die
noch verbliebenen Feuchtgebiete sind nicht nur schützende Lebensräume
für zahlreiche Wasser- und Watvögeln, sondern nehmen auch einen hohen
Stellenwert als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung ein", betont
der in NÖ für Naturschutz zuständige Landesrat, Dr. Hannes Bauer, die
Wichtigkeit von Ramsar-Gebieten.****

Am heutigen Tag hat die NÖ Landesregierung den Beschluss gefasst, die
"Teich-, Moor- und Flusslandschaft Waldviertel" für die Aufnahme in
die Liste der Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung zu
nominieren. Dieses Feuchtgebiet erstreckt sich im Nordwesten des
Waldviertels - genauer gesagt im Bezirk Gmünd und grenzt an zwei
bereits bestehende tschechische Ramsar-Gebiete, die ihrerseits
bereits 1990 bzw. 1993 nominiert wurden. Die "Teich-, Moor- und
Flusslandschaft Waldviertel" steht somit schon lange mit den
tschechischen Gebieten "Fischteiche Trebon" und "Moore Trebon" im
ökologischen Einklang. "Die Nominierung des niederösterreichischen
Feuchtgebietes bedeutet eine Erweiterung des grenzüberschreitenden
Schutzgebietes um 13.000 Hektar. Ziel der Ramsar-Konvention ist es
einerseits die Feuchtgebiete in ihrer ursprünglichen Art und Weise
für die vielen Pflanzen und Tiere zu erhalten und andererseits eine
nachhaltige Nutzung des Gebietes durch den Menschen zu ermöglichen",
freut sich Naturschutzlandesrat Bauer über die Nominierung des
zweiten Gebietes in Niederösterreich und über die gelungene Symbiose
des Naturschutzgedankens mit Bereichen der Erholung und einer
besonders ökologiebewussten Bewirtschaftung.
(Schluss) sa/fa

Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ

Tel: 02742/200/2794

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