Reisebüros: Servicegebühren bei Flugbuchungen

Gebühr von 180 bis 250 Schilling, um Qualität der Beratung sicherzustellen - Österreich folgt internationalem Trend

PWK - Die von den Fluggesellschaften für 1. Jänner 2000 angekündigte Senkung der Reisebüroprovisionen von 9 auf 7 Prozent bedeutet für die heimischen Reisebüros eine Ertragseinbuße von 22 Prozent. Die aufwendigen Dienstleistungen im Zusammenhang mit Flugbuchungen können daher nicht mehr kostenlos angeboten werden. ****

Wie in anderen Ländern auch, werden die österreichischen Reisebüros künftig bei Flugbuchungen eine Gebühr in der Höhe von 180 bis 250 Schilling verrechnen, um die Qualität ihrer professionellen Beratungstätigkeit sicherstellen zu können. Die tatsächliche Höhe wird individuell, je nach dem Umfang der erbrachten Leistungen, vom einzelnen Unternehmen kalkuliert und festgelegt werden, kündigte der Vorsteher des Fachverbandes der Reisebüros in der Wirtschaftskammer Österreich, Komm.Rat Rudolf Kadanka, am Dienstag in einem Pressegespräch an.

Österreich sei hier international absolut kein Vorreiter. In den USA werden seit 1995 Servicegebühren von 25 bis 50 Dollar für die Ticket-Ausstellung verlangt. In der Schweiz heben nahezu alle Reisebüros bei Flugbuchungen eine Gebühr von 25 Franken ein. In Schweden sind es bei Inlandsflügen 100 und bei internationalen Flügen 220 Kronen, sagte Kadanka.

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