Eltantawi: Projekt "Demokratie lernen" für Lehrer notwendiger als für Schüler

Wien, 1999-10-18(fpd) - "Unter dem Deckmantel der "politischen Bildung" nimmt die parteipolitische Einflußnahme durch Lehrer ständig zu. Immer öfter werden Schüler Opfer gesinnungspolitischen Mißbrauchs", meinte heute der RFJ-Obmann Josef Eltantawi.****

"Nicht alle Lehrer lassen sich vor den Karren der parteipolitischen Agitation spannen. Dennoch sind es noch immer zu viele, die in die freie Meinungsbildung junger Menschen eingreifen. Besonders negativ wirkt sich die Agitation dieser Lehrer auf das Klima in den Klassen und Schulen aus.
Im Zuge der vom RFJ durchgeführten Aktion für freie Meinungsbildung und gegen jede parteipolitische Agitation an Österreichs Schulen sind viele Fälle hinsichtlich Kompetenzüberschreitung und Manipulation bekannt geworden. Zum Beispiel meinte ein Lehrer in der Steiermark vor der Wahl:
"Wenn ihr wahlberechtigt seid, wählt keine Partei die mit F anfängt, ein P in der Mitte hat und mit Ö aufhört." Weiters wurde von einer HTL-Professorin ein "nicht genügend" mit "sie denken zu freiheitlich" argumentiert", berichtete Eltantawi.

"Nach der Wahl wurden z.B. Nachwahlen abgehalten, um zu sehen, wer wie gewählt hat. Offensichtlich haben einzelne Lehrer ein Projekt "Demokratie lernen" weitaus notwendiger als die Jugendlichen. Bildungsbeauftragte haben zu lernen, nicht wahlzukämpfen. Politische Einflußnahme durch Lehrer darf nicht länger als " Kavaliersdelikt" geduldet werden.
Daher fordert der Ring freiheitlicher Jugend Maßnahmen zur Sicherung einer demokratischen und freien Meinungsbildung, ferner neue Projekte in den Bereich politische Bildung einfließen zu lassen.
Weiters ist Frau Ministerin Gehrer gefordert, geeignete disziplinarrechtliche Maßnahmen bei weiteren Übergriffen und Verhetzungen des Verbots parteipolitische Agitation an Schulen zu treffen", schloß Eltantawi. (Schluß)

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