Aumayr: Frankreich hält BSE-Importstopp aufrecht

Wien, 1999-10-18(fpd) - "Die Zahlen von neuen BSE-Fällen bei britischen Rindern ist mehr als doppelt so hoch, wie prognostiziert. In Frankreich ist das BSE-Problem jetzt zur "Chefsache" erklärt worden. Präsident Jacques Chirac höchst persönlich verteidigt das Importverbot und betonte, daß Frankreich vorsichtshalber wachsam bleiben werde. Die französische Regierung will, bevor sie Ihre Grenzen für britisches Rindfleisch aufmacht, erst die Entwicklung eines Schnelltests abwarten mit dem BSE bereits bei lebenden Tieren nachgewiesen werden kann", so heute die freiheitliche Agrarsprecherin Anna Elisabeth Aumayr.****

"Auch Deutschland hält am Importverbot zum Schutze Ihrer Konsumenten und Bauern fest. Was macht Molterer bzw. Österreich? Als Musterschüler der EU, brav und angepaßt, stimmte Molterer der Aufhebung des Importvebots zu, wohl wissend, daß es noch Jahre dauern wird, bis eine EU-weite Tierkennzeichnung Realität sein wird", betonte Aumayr.

"Solange nicht genau nachvollziehbar ist, woher das Tier stammt, von der Geburt bis zum Teller, ist es mehr als grob fahrlässig, daß Molterer und Prammer JA sagen zum Import von britischem Rindfleisch", schloß Aumayr. (Schluß)

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