Stadler: Getrübtes Erinnerungsvermögen Rauch-Kallats

Caritas und Kardinal König haben aktiv in den Wahlkampf eingegriffen

Wien, 1999-10-18 (fpd) - Der niederösterreichische freiheitliche LR Mag. Ewald Stadler wies heute die Kritik von ÖVP-Generalsekretärin Maria Rauch-Kallat an Bischof Krenn energisch zurück. ****

Stadler erinnerte daran, daß gerade Rauch-Kallat vor der Nationalratswahl mit Freude und Dankbarkeit die politische Einmischung der Caritas und Kardinal Königs begrüßt habe. Diese hätten sogar aktiv in den Wahlkampf eingegriffen und bewußt versucht, Stimmung gegen die FPÖ zu machen.

Offenbar sei Rauch-Kallats Erinnerungsvermögen getrübt, mutmaßte Stadler. Anders sei es nicht zu erklären, daß sie jetzt plötzlich einen hohen kirchlichen Würdenträger zu maßregeln versuche. Bischof Krenn habe genau wie jeder andere Staatsbürger das Recht, sich politisch zu äußern. Die Forderung Rauch-Kallats, daß Krenn das Äquidistanzgebot einhalten solle, bezeichnete Stadler in diesem Zusammenhang als blanken Unsinn; nicht einmal Kardinal König spreche noch von einer Äquidistanz der Kirche zu den politischen Parteien. Stadler empfahl der VP-Generalsekretärin, wieder einmal an einem Einkehrtag teilzunehmen, um über das Verhältnis Kirche und Staat auf den aktuellen Stand zu kommen. (Schluß)

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