Tonkünstler: 50 Jahre Sonntagsnachmittagskonzerte

LH Pröll fordert höhere Förderung durch den Bund

St.Pölten (NLK) - Ein bemerkenswertes Jubiläum feiert das NÖ Tonkünstlerorchester am kommenden Sonntag: 50 Jahre Sonntagsnachmittagskonzerte im Wiener Musikvereinssaal. "Dieser Zyklus ist heute aus dem Wiener Musikleben nicht mehr wegzudenken", betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung "Forum Niederösterreich". Er verwies auch auf das erfolgreiche Konzert der Tonkünstler vergangene Woche in Brünn:
"Beide Anlässe zeigen, daß die Tonkünstler unsere musikalische Visitenkarte sind - diesseits und jenseits der Grenzen." Pröll kritisierte in diesem Zusammenhang, daß der Bund das Orchester nur mit 3 Millionen Schilling im Jahr fördert, und wiederholte die Forderung nach einer Aufstockung dieser Mittel: "Schließlich sind die Tonkünstler eines der vier großen Symphonieorchester Österreichs und ein bedeutender Bestandteil des österreichischen Kulturlebens."

Der Landeshauptmann unterstrich, daß sich das Tonkünstlerorchester seit jeher besonders für die Werke zeitgenössischer Komponisten engagiert, es sei nicht umsonst Ehrenmitglied der "Österreichischen Gesellschaft für zeitgenössische Musik". Nicht nur für die Landes-Kulturpolitik, sondern auch für die Tonkünstler selbst sei es eine Selbstverständlichkeit, im Land und für die Landesbürger große Musik zu bieten: "In der laufenden Saison werden es wieder rund 80 Konzerte in allen Landesteilen sein, in kleinen Gemeinden, aber selbstverständlich auch im St.Pöltner Festspielhaus, mit dem die Tonkünstler einen Konzertsaal von internationalem Spitzenniveau erhalten haben." Das habe ihm vor kurzem auch ein Weltstar bestätigt, der Pianist Rudolf Buchbinder, der sehr gerne mit den Tonkünstlern konzertiert. Das Orchester sei auch bereit, mit der Zeit zu gehen und neue Wege einzuschlagen, um sein Erscheinungsbild und die Akzeptanz beim Publikum weiter zu verbessern.

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