Weninger: Parteipolitik sollte aus den Schulen draußenbleiben

"Werbeaktion" des NÖAAB im Vorfeld der Personalvertretungswahlen abzulehnen

St. Pölten, (SPI) – Das allgemeine Werbeverbot in Schulen ist schon längst gefallen und es wurden allgemein sehr positive Erfahrungen über die wirtschaftliche Öffnung und damit neue Finanzierungsmethoden für die Schulen und Universitäten gemacht. Bisweilen scheinen diese neue Möglichkeiten allerdings "neue Blüten zu treiben”, die nicht so ohne weiteres widerspruchslos hingenommen werden dürfen. So wurde bekannt, dass der NÖAAB, Fraktion Christlicher Gewerkschafter, im Vorfeld der kommenden Personalvertretungswahlen an den Schulen in Niederösterreich –
an die Schüler bzw. auch an die Eltern – eine Informationsbroschüre unter dem Titel "Erziehen heißt eingreifen” verteilen will. "Ohne auf den Inhalt der Broschüre bzw. den Wahlkampf an sich einzugehen darf man die Kollegen des ÖAAB wirklich ersuchen, die Politik aus den Schulen
herauszuhalten. Jeden von uns liegt die Zukunft und das Glück unserer Kinder am Herzen und alle Parteien haben hinlänglich die Gelegenheit, dies im Rahmen ihrer Politik zu praktizieren. Ein Personalvertretungswahlkampf findet sicher bei der Lehrerschaft genügend Resonanz – die Kinder und die Eltern sollten da
wirklich nicht hineingezogen werden", kommentiert der Mödlinger SP-Landtagsabgeordnete Hannes Weninger die vorbereitete Verteilaktion des NÖAAB.
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