Depression - Wenn Seele und Körper leiden - neuer Folder gibt Hilfe und Information

St. Pölten, (SPI) - Der NÖGUS - Soziales und das Gesundheitsforum NÖ starten am 21.10.1999 um 19.00 Uhr in Waidhofen/Ybbs (Rathaussaal) das Informationsprojekt "Depression - wenn Seele und Körper leiden". Dazu wurde ein eigener Informationsfolder entwickelt, der bei Ärzten und Apotheken aufgelegt werden soll. Fachvorträge können mit Unterstützung des NÖGUS - Soziales in den Gemeinden durchgeführt werden.****

Fast jeder kennt sie - die Depression. Immerhin erleidet etwa jeder dritte Österreicher einmal im Leben das Vollbild einer Depression über zwei Wochen hindurch. Depressive Stimmungen - etwa die jahreszeitlich bedingte Herbst/Winter Depression - kennt fast jeder aus eigener Erfahrung. Gleichzeitig werden Depressionen häufig nicht richtig erkannt. Denn die Depression hat viele Gesichter: Traurige und gereizte Stimmung, Unruhe gepaart mit Erschöpfung, Ängstlichkeit, Freud- und Interesselosigkeit, zwanghaftes Grübeln bis hin zur Selbstmordgefährdung. Häufig versteckt sich die Depression hinter körperlichen Beschwerden wie Kopf-, Nacken- und Kreuzschmerzen, unklaren Herzbeschwerden, usw. "Das Projekt " Depression - wenn Seele und Körper leiden" soll den Menschen Mut machen, sich an professionelle Helfer zu wenden. Denn es gibt bewährte Behandlungsmöglichkeiten und Heilungschancen." betont Gesundheitslandesrat Dr. Hannes Bauer die Zielsetzungen der Aktion. Gleichzeitig sollen Vorurteile durch Information über diese " Volkskrankheit" abgebaut werden."

Zum Auftakt der Informationskampagne in Waidhofen/Ybbs wird Prof. Leo Navratil aus seinem Buch "manisch-depressiv - zur Psychodynamik des Künstlers" lesen und damit auf einen kulturellen Aspekt der Depression eingehen. Spezialisten aus NÖ, wie Univ.Prof. Simhandl, Prim. Dr. Brosch und Prim. Dr. Leuteritz, werden aus Sicht des Psychiaters und Therapeuten zur Depression Stellung nehmen und auf Publikumsfragen eingehen. Eine von der Erkrankung Betroffene wird die Erkrankung schildern, und wie sie gelernt hat, mit der Krankheit umzugehen. NÖGUS - Soziales und Gesundheitsforum NÖ präsentieren bei der Veranstaltung den neuen Folder. Dieser enthält neben praktischen Hinweisen für Betroffene und deren Angehörige auch jene Kontaktstellen in Niederösterreich, die professionelle Hilfe anbieten.
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