Hager: Auf dem Weg zur "Euro - Asiatischen Union?"

Qualität muß Vorrang vor Tempo haben!

Wien, 1999-10-14(fpd) - "Die Oper ‚Die Meistersinger von Nürnberg‘ ist eine meiner Lieblingsopern. Deswegen nehme ich gerne zur Kenntnis, daß sich Herr Swoboda als Schüler von Beckmesser versteht. Er darf mir ruhig glauben, daß ich die Kompetenzen von Kommission und Europäischem Rat auseinanderzuhalten vermag," reagiert Hager auf die "Mahnung" Swobodas.****

Tatsache sei, daß Kommissar Verheugen in Sachen Erweiterung ungeachtet teilweise noch ungenügender Entwicklungen in den Kandidatenländern zeitlichen Druck mache und - wie er gestern vor der erweiterten Präsidentenkonferenz wiederholt habe - die Aufnahme von Beitrittsgespächen auch mit der zweiten Gruppe für Helsinki vorschlagen werde. "Ich nehme den Kreidestrich an der Tafel für meine - meiner Meinung nach leicht verständliche - Verkürzung zur Kenntnis, halte aber fest, daß Herr Swoboda in der Sache nichts entgegnet hat. Es ist bezeichnend für Visionäre, die den Boden der Realität verlassen haben, dass sie die von mir geäußerten Sorgen über das vorgegebene Tempo als "EU-feindliche Haltung" interpretieren. Es ist zu hoffen, dass sich nicht gerade jene, die das Tempo steigern, retrospektiv als EU - feindlich erweisen. Ich wiederhole diese meine Sorgen vor allem unter dem Aspekt der gegen die Empfehlung des Europäischen Parlaments von der Kommission empfohlenen Aufnahme der Türkei in die Gruppe der Beitrittskandidaten," so Hager abschließend. (Schluß)

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