Gewerbeverein: Österreichs Universitätspraxis lächerlich

Wien (OTS) - Herr Univ. Prof. Vocelka vom Institut für Geschichte der Universität Wien hat eine Uni-Veranstaltung zum Thema Schamanismus ausgeschrieben.

Zu Beginn erschienen - so berichten Augenzeugen - etwa 80 Hörer!! - darunter zugegebenermaßen einige Senioren. Glückliches Österreich, das es sich leisten kann jährlich bis zu 80 geprüfte 'Schamanismus-Experten' zu produzieren - oder meinen die Kommilitonen das ganze gar nicht ernst. Glücklich ist auch ein Land, das an der Technischen Universität pro Termin (vor wenigen Wochen) mehr als sechszig Raumordner sponsiert. Soviel Raum gibt es auf den paar tausend Quadratmetern Österreichs gar nicht zu ordnen. Zu ordnen - so der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV) in einer Presseaussendung -wäre aber eine vollkommen desorientierte Hochschulpolitik in diesem Land, die ganz offensichtlich darauf ausgerichtet ist, als Arbeitsmarktreservoir zu dienen.

Die Schamanen-Experten bitte auf die Volkshochschulen, bei den Raumordnern bitte den Bedarf in 18 Jahren ermitteln (stolz wurde bei der erwähnten Sponsion angemerkt, dass der längstdienende Jung-Diplomingenieur dieser Gruppe von 1981-1999 studierte). Präzise Vorhersagen werden sich allerdings nicht treffen lassen: Teilte uns doch 'Die Zeit' vom 24.1.1997 mit, dass unser derzeitiger Bundeskanzler nach 32 Semestern sponsiert wurde; TU-Rektor Skalicky korrigierte dies erst am 24.9. auf 33 Semester.

Dass diese Auslauf-Regierung nicht viel von raschem Studium hält, ist wohl augenscheinlich.

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