Swarovski Optik setzt auf konkreten Naturschutz

Wattens (OTS) - Die Welt scheint jeden Tag ein Stückchen kleiner
zu werden. So haben 74 Krauskopfpelikane in Bulgarien nur deshalb überlebt, weil ein Tiroler Unternehmen das Thema Umwelt auch außerhalb der eigenen Firmenmauern ernst nimmt und sich weltweit durch konkrete Projekte engagiert. Direkter und möglichst großer Nutzen ist für Swarovski Optik dabei oberste Maxime, egal ob es um das bedrohte Spitzmaulnashorn in Afrika oder den Bartgeier in den französischen Alpen geht.

"Unsere Geräte werden in der Natur eingesetzt - und nur eine intakte Natur sichert langfristig unsere Existenzberechtigung", beschreibt Optik-Chef Dkfm. Gerhard Swarovski die Philosophie seines Unternehmens. Und dieses geht dabei den schwierigen, aber erfolgversprechenden Weg: Statt Umweltorganisationen pauschal zu unterstützen, werden die Projekte sorgfältig ausgesucht und betreut. Dabei profitiert Swarovski Optik vom direkten "Draht" zum Kunden, etwa Vogelbeobachtern, Naturliebhabern oder Jägern.

Ein schönes Beispiel ist die Insel Karsiborska Kepa, auf der für die polnische BirdLife Partnerorganisation ein 180 Hektar großes Reservat angekauft wurde. Hauptsächlich aus Schilfbereichen und nassen Wiesen bestehend ist das Eiland ein Paradies für bisher 114 bestätigte Vogelarten. Der weltweit bedrohte Seggenrohrsänger besitzt hier mit 120 Brutpaaren eines seiner letzten Rückzugsgebiete.

Der Weg, Lebensräume durch direkten Ankauf oder vergleichbare Maßnahmen zu sichern, wird auch in den USA beschritten. 1998 hat Swarovski Optik gemeinsam mit der National Fish an Wildlife Foundation das "Migratory Bird Conservancy" gegründet. Das Hilfsprojekt für die amerikanischen Zugvögel überzeugt offenbar so sehr, dass es mittlerweile von 30 Unternehmen mitgetragen wird, die im Bereich der Ornithologie tätig sind.

Unschätzbar war auch die Unterstützung für den majestätischen Krauskopfpelikan in Bulgarien, einer akut vom Aussterben bedrohten Art. Die letzte dortige Kolonie am See von Strebarna konnte im Frühjahr nur deswegen 74 Jungvögel großziehen, da neue Brutplattformen verhinderten, dass die Nestlinge im Donauhochwasser umkamen oder von Raubtieren gefressen wurden. "Dieses Projekt ist keine Eintagsfliege, sondern wir werden es weiter ausbauen und länger verfolgen", verspricht Gerold Dobler, der die Umweltaktivitäten bei Swarovski Optik betreut.

Gleich drei Länder - Österreich, Frankreich und die Schweiz - sind vom Versuch der Wiedereinbürgerung des Bartgeiers betroffen. Mehr als 80 Exemplare wurden seit Mitte der achtziger Jahre in die Freiheit entlassen. Das Rennen um den ersten in Freiheit geborenen Bartgeier machte übrigens die Grande Nation: Im Winter 1996/97 schlüpfte im Nationalpark Hoch-Savoyen das erste Küken. Swarovski Optik stellt hier vor allem Geräte und im Rauriser Krumltal auch einen Geländewagen zur Verfügung.

Durch Wilderei beinahe ausgerottet, ist das Spitzmaul-Nashorn noch immer akut gefährdet. Der Bestand wird auf weltweit gerade 2.000 Stück geschätzt, wobei in Namibia die letzten Exemplare des "Black Rhino" außerhalb von Nationalparks leben. Die staatlichen Schutz- und Überwachungsprogramme werden dort ebenfalls unterstützt: Die Wildhüter versehen ihren Dienst nun mit Nachtsichtgeräten, Spektiven und Ferngläsern aus Österreich.

"Wir wollen unsere Perlen nicht weit streuen", fasst Dobler zusammen. Nicht viele kleine, sondern einige große Projekte sollen mit entsprechendem Nachdruck unterstützt werden. Von dieser Konzentration der Mittel erhofft man sich nicht nur den besten Erfolg, sondern weiß aus Erfahrung, dass damit am meisten zu bewirken ist.

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