Knotzer: Arbeitsmarktdaten im Bezirk Baden lassen Alarmglocken läuten

Landesspezifische Schwerpunktaktionen für Problembezirke

St. Pölten, (SPI) - "Die Arbeitsmarktsituation im Bezirk Baden weist konstant eine negative Spitzenposition in Niederösterreich auf. Kleinen Verbesserungen zum Trotz vermeldet das AMS Baden 3.034 Arbeitssuchende - 7,6 % - im Monat September und nur 657 offene Stellen. Der Bezirk ist demnach weiterhin ein Problemgebiet - mit dem benachbarten Berndorf zählt man gar rund 3.600 beschäftigungslose Menschen. Diese Negativstatistik erfordert mehr denn je ein koordiniertes Vorgehen und entsprechende Maßnahmen von Bundes- und Landesseite", richtet der Traiskirchner Bürgermeister und SP-Klubobmann, Labg. Fritz Knotzer, anlässlich einer vergangenen Woche stattgefundenen Sitzung der SPÖ-Bezirksorganisation Baden in den Räumlichkeiten des Vereins "Startbahn-Vöslau" einen dringenden Appell an die Verantwortlichen.****

"Wir sehen zwar die allgemein positive Entwicklung im Land, gerade deshalb bedürfen solche "Ausreißer" - wie die Bezirke Baden, oder auch Waidhofen/Thaya - unserer besonderen Aufmerksamkeit. Die NÖ Sozialdemokraten wollen nun auf Landesebene eine Art von "Schwerpunktaktionen" initiieren, die sich laufend den betroffenen Bezirken widmen und durchaus flexibel auf die jeweiligen aktuellen Arbeitsmarktdaten angepasst werden können", kündigt Knotzer Gespräche auf Landesebene an.

Inhalt dieser "Schwerpunktaktionen" könnten sein:
- Gemeinden, Vereine und caritative Organisationen für die Aufnahme von Arbeitswilligen verstärkt fördern.
- Vorziehung landesspezifischer Baumaßnahmen bei Infrastruktur und Verwaltung.
- Besondere Schwerpunktaktionen bei Betriebsansiedelungen.
- Beschleunigte Abwicklung von Genehmigungsverfahren.
- Schwerpunktaktionen landesspezifischer Arbeitsmarkt-Fördermaßnahmen.
- Verstärkte Zusammenarbeit der Sozialpartner für Beschäftigungsinitiativen auf regionaler Ebene - z.B. Startbahn-Vöslau.
- Durchleuchtung des Arbeitsmarktes betreffend regionaler Besonderheiten, die möglicherweise "hemmend" auf die Verbesserung der Situation wirken.
- Trennung zwischen echten Arbeitslosen und Arbeitsunwilligen bei allen Maßnahmen.

"Die Menschen erwarten sich zu Recht verstärkte Anstrengungen aller Verantwortungsträger. Wir dürfen uns trotz unserer Erfolge nicht zurücklehnen, sondern wir müssen uns den vielen Ängsten und Problemen der Menschen noch intensiver widmen. Wir können sicher keine Wunder wirken - wenn wir alle an einem Strang ziehen, sollte doch die eine oder andere Verbesserung erreichbar sein", so Klubobmann Knotzer abschließend.
(Schluss) fa

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