14. FCG-Bundestag - 2

FCG-Bundessekretär Karl Klein zur Mitarbeiterbeteiligung FCG-Bundessekretär Karl Klein erteilte in seinem Bericht all jenen Kräften eine Absage, die eine wirtschaftliche Deregulierung fordern, aber Sozialabbau meinen. "Je flexibler sich Arbeitsbeziehungen gestalten, um so mehr muß auch geregelt werden", sagte Klein und nannte als Beispiel die Arbeitszeitgesetzgebung.

In diesem Zusammenhang kritiserte auch der FCG-Bundessekretär, daß es in gewissen Unternehmerkreisen schick geworden wäre, massiv gegen österreichisches Recht zu opponieren. So sei die Abstimmung bei einigen Magna-Werken über die Errichtung eines Betriebsrates rechtlich nicht wirksam, da das ArbVG eindeutig sagt, daß ab fünf Arbeitnehmern ein Betriebsrat zu gründen ist. Da helfe es auch nichts, wenn die Abstimmung unter notarieller Aufsicht war, ganz im Gegenteil: Auch ein Notar dürfe sich nicht vor dem Karren der Aushöhlung österreichschen Rechts stellen.

Klein legte weiters den Delegierten Überlegungen zur Neugestaltung der Mitarbeiterbeteiligung vor. So sieht das FCG-Modell eine Stärkung des Mitarbeiters durch mehr Mitverantwortung und Mitbestimmung vor, eine Stärkung der Eigenkapitaldeckung der österreichischen Unternehmen, die Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand sowie eine Gewinnbeteiligung unabhängig vom Gehalt.

Fortsetzung folgt

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Hans Stefan Hintner
Tel.: 0676/3647143

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FCG/02