Karosseriebauer mit Trends der Zukunft konfrontiert

BIM Keller: "Der Zugang zu Informationen entscheidet beim Hightech-Produkt Kfz über die Existenz des Betriebes"

PWK - Um ihre Mitglieder auf die Entwicklung der nächsten Jahre vorzubereiten, veranstaltete die Bundesinnung der Karosseriebauer und Wagner gemeinsam mit der Landesinnung Oberösterreich kürzlich im Linzer Design-Center eine Tagung zum Thema "Einflussgrößen auf unsere Branche im ausgehenden 20. Jahrhundert". ****

"Sicherheitseinrichtungen und Materialien, die vor wenigen Jahren im Automobilbau noch hochpreisigen Fahrzeugtypen vorbehalten waren, sind in die Massenproduktion eingeflossen und für uns Reparateure und Fahrzeugbauer Routine geworden. Neuerungen in der Kfz-Technik werden dann beherrschbar, wenn der Zugang zu Informationen gewährleistet ist. Dieser Zugang wird bei einem Hochtechnologieprodukt wie dem Kfz zu einem kostbaren Gut, welches über die ordsnungsgemäße Instandsetzung und somit über die Existenz eines Betriebes entscheidet", sagte Michael Keller, Bundesinnungsmeister der Karosseriebauer und Wagner im Rahmen seiner Begrüßungsansprache. Als wichtige Aufgabe der Standesvertretungen sieht er daher, den Informationstransfer von Entwicklungsabteilungen der Fahrzeughersteller bzw. der Zulieferwirtschaft an den Reparateur und Aufbauhersteller zu fördern. "Informationsvorsprung ermöglicht es, besser, effizienter, schneller und damit erfolgreicher als der Mitbewerber zu sein", schloss Keller seine Eröffnungsrede.

Landeshauptmann-Stellvertreter Christoph Leitl berichtete über die Chancen und Risken der Osterweiterung, Karl Radlmayr von der VOEST Alpine Stahl AG über Trends in der Werkstoffentwicklung, Prof. Ulrich Seiffert über Veränderungen der Elektronik im Automobil, Hannes Brachat über wirtschaftliche Erfolgsaussichten in der Kfz-Reparaturbranche, Andreas Henemann über die Reduzierung von Lackierkosten, und das Gespräch mit Komm.Rat Faast vom Versicherungsverband bildete traditionell den Abschluss der Tagung.

22 Aussteller aus dem Zulieferbereich informierten die Tagungsteilnehmer in persönlichen Gesprächen über den aktuellen Stand der Werkstatteinrichtung und Ausrüstung sowie über neue Materialien und Technologien.

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Mag. Dietmar Schönfuß

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