FCG: 14. Bundestag feierlich eröffnet!

FCG-Ehrenring an BM a.D. Dr. Alois Mock! Wien (OTS) - Der 14. Bundestag der Fraktion Christlicher Gewerkschafter wurde heute unter dem Motto "Gemeinsam sicher-sicher gemeinsam" feierlich eröffnet. An die 700 Delegierte aus ganz Österreich und zahlreiche Ehrengäste aus dem Ausland nehmen an den Beratungen teil.

Bischof Dr. Maximilian Aichern. FCG als "Satz der Gesellschaft"!=

In seiner Grußbotschaft ging "Arbeitnehmerbischof" Dr. Maximilian Aichern auf die Rolle der christlichen Gewerkschafter im ÖGB ein: Das "C" im Namen verpflichte, menschlichen Werten den Vorrang einzuräumen. Dieser Vorrang des Menschen müsse bei Fragen der Menschenwürde genauso zum Ausdruck kommen, wie bei der Haltung zu den arbeitsfreien Sonn- und Feiertagen und in Fragen der Solidarität. Die FCG sei dazu berufen, dem Kapital Wertehaltungen entgegenzusetzen:
Als "Salz" der Gesellschaft und innerhalb des ÖGB komme der FCG eine wichtige Rolle zu.

BM Dr. Werner Fasslabend: Bedürfnisse der Menschen erkennen!

Der Obmann des ÖAAB, BM Dr. Werner Fasslabend, betonte die Notwendigkeit einer Neuorientierung der ÖGB-Politik. So wichtig die Aktion Fairness und die Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung wären, die neuen Arbeitsverhältnisse und der immer noch vorhandene Arbeitsdruck müßten primär im Sinne der Arbeitnehmer gelöst werden. Als Beispiel einer zukunftsorientierten Arbeitnehmerpolitik nannte Fasslabend das ÖAAB-Abfertigungsmodell, das auf die geänderten Arbeitsverhältnisse Rücksicht nimmt.

ÖGB-Vizepräsident Neugebauer: FCG konnte zahlreiche sozialpolitische Verbesserungen erreichen!

In seinem ersten Statement erklärte FCG-Vorsitzender und ÖGB-Vizeprädsident Fritz Neugebauer, daß die FCG in den vergangenen vier Jahren der Motor zahlreicher sozialpolitischer Verbesserungen gewesen ist. "Ohne FCG hätte es keine vernünftige Arbeitszeitnovelle, keine vernünftige Pensionsreform und keine Steuerreform mit dem Ziel der Entlastung der Arbeitnehmerhaushalte sowie der Stärkung der Familien gegeben", so der FCG-Chef.

Auch die FCG Aktionen zu den arbeitsfreien Sonn- und Feiertagen hätten mitgeholfen, die neoliberalen Begehrlichkeiten in die Schranken zu weisen. In diesem Zusammenhang forderte Neugebauer, die erbeitsfreien Sonn-und Feiertage in die Verfassung aufzunehmen, ähnlich wie im deutschen Grundrechtskatalog.

Der ÖGB-Vizepräsident richtet seinen Dank an die Delegierten, die oft Tag und Nacht für die Kollegenschaft tätig sind. Mit mehr als 7000 Betriebsräten und Personalvertretern, aber auch der Tatsache, daß die FCG beim 14. ÖGB-Kongreß ein Drittel aller Delegierten stellt, würden die christlichen Gewerkschafter ein deutliches Zeichen ihrer Stärke abgeben. Mit den Worten "wie leicht es für Populisten ist, in den trüben Teichen der Orientierungslosigkeit zu fischen", ging Neugebauer kurz auf die Nationalratswahlen ein. Für die FCG käme nur eine Regierung in Frage, die für die Arbeitnehmer berechenbar ist und die eine Politik für die Mehrheit der Menschen in Österreich -und das sind nun einmal die Arbeitnehmer - macht.

FCG-Ehrenring an BM a.D. Dr. Alois Mock!

Für seine Verdienste um die christlich-sozialen Arbeitnehmer wurde BM a.D. Dr. Alois Mock die höchste Auszeichnung der FCG, der Ehrenring, verliehen. Mock appellierte an die Delegierten, die christlichen Werte bei ihrer täglichen Arbeit hochzuhalten:
Grundsatztreue wird immer politischen Bestand haben, auch wenn der Zeitgeist es manchmal anders meint. "Für die FCG habe immer gegolten, den Menschen nicht nach dem Mund zu reden, sondern zuzuhören, was die Menschen bewegt: So sind besonders jene ernst zu nehmen, die viel von uns verlangen", sagte Mock.

Er, Mock, sei als Optimist in die Politik gegangen und er werde auch als Optimist aus der Politik gehen. Der Weg der politischen Mitte sei der einzig richtige und erfolgreiche, denn er führe geradeaus. Von Orientierungen nach links oder rechts halte er in diesem Zusammenhang nichts.

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